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Altenburg Es geht wieder um Punkte
Region Altenburg Es geht wieder um Punkte
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17:25 15.08.2014

Einige Teams hegen hier - und das nicht nur hinter vorgehaltener Hand - Aufstiegsambitionen.

Kreisliga: Monstab will nur ein Jahr bleiben und wieder hoch

So zum Beispiel der TSV Monstab/Lödla. Nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga in diesem Sommer haben sich die Mannen auf die Fahnen geschrieben, nur für ein Jahr in der Kreisliga bleiben zu wollen. Der sofortige Wiederaufstieg ist das angestrebte Ziel. Mit Christian Hollstein fungiert bei Monstab auch ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Dass das Team nach wie vor mit Kreisoberliga-Teams mithalten kann, zeigte sich am vergangenen Wochenende. Monstab zwang da den FSV Lucka im Kreispokal bis ins Elfmeterschießen.

Geht man nach den jeweiligen Zielstellungen der Vereine, dann dürften die Landesliga-Reserveteams der SG Motor/Lok Altenburg und des SV Ehrenhain wohl die ärgsten Kontrahenten von Monstab/Lödla sein. Beide Mannschaften wollen im vorderen Tabellenfeld mitmischen. Wie weit nach oben es genau gehen könnte, kann sportlich gesehen wohl erst nach den ersten Spieltagen prognostiziert werden. Eingespielt sind beide Mannschaften auf jeden Fall. Beide Reserve-Teams haben weder Ab-, noch Zugänge zu verzeichnen.

Andere Mannschaften wollen dagegen eine solide Saison spielen und im gesicherten Mittelfeld landen. Allerdings gibt es auch einige Mannschaften, die schon froh über den Ligaverbleib wären. Dazu zählen natürlich die Aufsteiger aus Altkirchen und vom SV Rositz II.

In der ersten Kreisklasse äußern sich einige Vereine sogar noch mutiger in Sachen Aufstieg. Für den SV Zehma wäre alles andere als der Gang in die Kreisliga nach dieser Saison eine Enttäuschung. Auch der Weißbacher SV möchte um den Aufstieg einige Worte mitreden. Platz eins bis drei wurde als Saisonziel ausgegeben. Gegen den Wiederaufstieg in die Kreisliga hätten die Weißbacher sicher nichts dagegen. Ähnlich wie die SG Starkenberg/Dobitschen, die mit dem Weißbacher SV gemeinsam in die erste Kreisklasse absteigen musste.

Erste Kreisklasse: FSV Langenleuba-Niederhain verspürt keinen Druck

Darüber hinaus wollen noch weitere Teams im oberen Drittel der Tabelle landen. Dazu gehört auch der FSV Langenleuba-Niederhain. Ausgegeben wurde als Saisonziel zwar der vierte Platz, doch angesichts der Vorjahresergebnisse haben die Kontrahenten den FSV auf der Rechnung. "Wir lassen uns aber in dieser Saison nicht unter Druck setzen. In den vergangenen Jahren haben wir immer gesagt, dass wir um Platz eins bis vier mitspielen wollen. Für den großen Wurf hat es aber nicht geklappt. Diesmal geben wir uns da etwas bescheidener", schmunzelt FSV-Trainer Carsten Schönwälder. Die Bescheidenheit hat mit Sicherheit auch mit dem Verlust von Toptorjäger Danny Lessau zu tun. Der FSV Langenleuba-Niederhain verlor seinen effektivsten Spieler in der Sommerpause an Verbandsligist SV Ehrenhain. Die 33 Treffer von Lessau wurden also auch in den höheren Ligen registriert.

Fast ein halbes Dutzend der Kreisklasse-Teams möchte schnellstmöglich die Klasse gesichert haben. Die Liga verspricht also nicht nur viele regionale Duelle, sondern vorne und hinten viel Spannung.

In der zweiten Kreisklasse - der am niedrigsten angesiedelten Liga im Kreis - beginnen an diesem Wochenende ebenfalls die Punktspiele. Der SV Roter Stern Altenburg muss sich dabei größtenteils mit zweiten Mannschaften auseinandersetzen. Nach dem Abstieg aus der ersten Kreisklasse hätten die Skatstädter bestimmt nichts dagegen, wenn sie in der kommenden Saison wieder eine Etage höher agieren dürfen. Zum Auftakt geht es für den Absteiger heute Mittag zur zweiten Mannschaft des SV Großenstein. Gerstenberg empfängt morgen 15 Uhr Windischleuba II.

Robin Seidler

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