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Altenburg Eva und Gerhard Schrade aus Altenburg feiern Eiserne Hochzeit
Region Altenburg Eva und Gerhard Schrade aus Altenburg feiern Eiserne Hochzeit
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17:56 28.07.2016
Gestern und heute: Das Ehepaar Eva und Gerhard Schrade blickt zurück auf 65 gemeinsame Ehejahre. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

65 gemeinsame Ehejahre – das schaffen heutzutage nur noch wenige Paare. Gerhard Schrade und seine Angetraute Eva feierten diesen besonderen Tag am Donnerstag in der Seniorenwohnanlage der Arbeiterwohlfahrt in Altenburg. Schon am Vormittag kamen die ersten Gratulanten in die Wohnung des Ehepaars. Sogar der Bundespräsident gratulierte mit einem Schreiben.

Kennengelernt hat sich das Paar im Mai 1949. „Es war auf einem Polterabend“, erinnert sich die 89-jährige Eva Schrade. „Die Braut damals war eine Arbeitskollegin von mir, der Bräutigam der Cousin meines Mannes.“ Bei der Frage nach der romantischen Liebe auf den ersten Blick winkt Eva Schrade lachend ab. „Also bei mir nicht. Bei meinem Mann schon.“ Ein Blick zu ihrem Mann, er streichelt liebevoll ihr Ohr.

Nach dem Kennenlernen reiste Gerhard Schrade wieder zurück nach Danzig, wo er aufgewachsen ist. Bis Oktober hielten die beiden Briefkontakt, dann kam er zu seiner Liebsten nach Altenburg.

Geheiratet wurde 1951. Im Jahr 1955 wurde der erste Sohn Ulrich geboren. Der zweite folgte bald, ist aber mittlerweile leider verstorben.

Das junge Ehepaar genoss sein Glück in einer gemeinsamen Wohnung in Altenburg. Sie arbeitete in einem Kinderhort, er an der ehemaligen Georgi-Dimitroff-Schule. „Ich war Lehrer für Mathe, Werken und Geografie“, sagt der 89-Jährige. Zwischen den Geburtstagen des Paares liegen nur wenige Tage. „Aber ich bin die Ältere von uns beiden“, erklärt Eva Schrade mit einem Augenzwinkern. Im Dezember feiern beide ihren 90. Geburtstag.

In der Freizeit ging es für die Familie – und später zu zweit – zum Wandern. Mit dem Bus fuhren sie in den Thüringer Wald, ins Erzgebirge oder in die Sächsische Schweiz. „Von den schönen Erinnerungen zehren wir bis heute“, sagt Eva Schrade. Ein Auto war nie nötig. Die Arbeitswege waren kurz.

Das Rezept der langen Ehe? „Gegensätze ziehen sich an. Ich rede gerne, mein Mann ist der ruhige Part. Wir harmonieren ganz wunderbar“, sagt Eva Schrade.

Am Sonntag wird im Kreis der Familie gefeiert. Dazu gehören auch eine Enkeltochter und schon zwei Urenkel.

Von Tatjana Kulpa

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