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Ewa begrüßt zahlreiche Altenburger in ihren Bädern

Neue Ära Ewa begrüßt zahlreiche Altenburger in ihren Bädern

Aufbruch in eine neue Ära: Zahlreiche Altenburger sind der Einladung der Altenburger Stadtwerke zum Anbaden in der Schwimmhalle gefolgt. Diese wird – wie auch das Freibad – seit Neujahr von der Ewa betrieben. Gleich zum Start gab es eine Schwimmstufe, ein Missgeschick und jede Menge Komplimente.

Ausgelassene Stimmung: Die Ewa-Geschäftsführer Andrea Schappmann (l.) und Anton Geerlings (2. v. r.) mit dem Team der beiden Altenburger Bäder, die das Unternehmen seit 1. Januar betreibt.

Quelle: Klaus Peschel

Altenburg, Altenburg.  


Grund der Einladung: Seit 1. Januar ist die Ewa Betreiberin der beiden Bäder in der Skatstadt. Im November 2015 übernahm man Freibad und Schwimmhalle von der Stadt. Ewa-Geschäftsführerin Andrea Schappmann: „Für uns ist das eine neue Sparte. Wir können aber den Investitionsstau auffangen und werden anderthalb Millionen zur Bestandserhaltung, Sanierung und Erneuerung zur Verfügung stellen.“ So ist für 2016 geplant, den Behindertenparkplatz neu zu gestalten und den Zugang für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen zu erleichtern.

„Gut, dass die Ewa die Schwimmhalle übernommen hat“, sagte Brunhilde Hanisch. Die 72-jährige Altenburgerin schwimmt seit zwölf Jahren ihre Bahnen oberhalb des Großen Teichs. Denn: „Es ist sehr schön hier“. Das bestätigte Günter Härtel, der Opa der kleinen Anna Maria: „Hier fühlt man sich sehr wohl, die Bademeister sind ausgesprochen nett, und immer, wenn uns die Enkeltochter aus Dresden besucht, ist die Schwimmhalle ein Muss.“

Künftig soll für den Rositzer Karl Heymann das Schwimmbecken auch zum Muss werden. „Das gehört mit zu meinen Vorsätzen für das neue Jahr“, sagte der 70-Jährige. „Vor 25 Jahren war ich zum letzten Mal hier. Jetzt führt mich die Gesundheit her, von der Kasse gibt es dafür einen Bonus.“ Er war im Becken genau so lange unterwegs wie Anna Maria: 15 Minuten. Aber er schaffte nur 175 Meter. Sein Ziel ist es, acht Bahnen in elf Minuten zu schaffen. So sieht es der Gesundheitsplan vor.

Doch Karl Heymann wäre nicht Karli vom Altenburger Folkloreensemble, wenn ihm am Sonnabend nicht ein Missgeschick passiert wäre: „Ich bin ich aus Versehen bei den Frauen reingegangen und habe mich dort umgezogen. Da kamen zwei , sahen mich und dachten, das sei die von der Ewa versprochene Überraschung.“ Die war es nicht. Es gab für jeden Schwimmer ein Getränk und eine Freikarte für den nächsten Besuch der Schwimmhalle.

Es kamen aber auch Leute, die dem Team einfach nur gratulieren wollten. Unter ihnen Peter Krehl. Der 68-Jährige ist Vorsitzender des Altenschwimmsportvereins Altenburg. „Ich gratuliere euch zum neuen Arbeitgeber“, sagte er und drückte dem leitenden Schwimmmeister Oliver Heber die Hand. Sein Verein hat 21 Mitglieder, der älteste ist 83 und man trifft sich jeden Montag in der Schwimmhalle.

Ewa-Geschäftsführer Anton Geerlings dazu: „Zwei Drittel der Nutzungszeit geht an Vereine und Schulen im Altenburger Land. Die Schwimmhalle wird gebraucht und ist bei den Leuten beliebt.“ Das zeigte sich auch am Sonnabend. Sehr viele stiegen ins wohlig warme Wasser. Wer möchte schon gern untergehen. Kein Mensch. Auch nicht die Altenburger Schwimmhalle.

Von Klaus Peschel

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