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Altenburg Ex-Landrätin Sojka beginnt vorerst keinen Job
Region Altenburg Ex-Landrätin Sojka beginnt vorerst keinen Job
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18:18 03.07.2018
Will sich jetzt erstmal um Familie und Hobbys kümmern: Ex-Landrätin Michaele Sojka. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Sechs Jahre stand Michaele Sojka (Linke) als Landrätin an der Spitze des Landkreises. Nach ihrer Wahlniederlage im Mai gegen Uwe Melzer (CDU) muss sie sich neu orientieren. Offenbar strebt die 55-Jährige zunächst keinen neuen Job an, wie sie gegenüber OVZ durchblicken ließ . Bereits bei einem Interview mit der OVZ kurz vor der Wahl hatte Sojka dementiert, eine Stelle im Bildungsministerium, zum Beispiel als Staatssekretärin, anzutreten, so wie in poltischen Kreisen gemunkelt wurde. Zunächst habe sie Pension beantragt, wie ihr Vorgänger auch, sagte sie der OVZ.

Nach dem Thüringer Beamtenversorgungsgesetz steht Sojka ein Ruhegehalt zu, das sich nach ihren sechs Dienstjahren bemisst. Danach kommt bei ihr der Mindestgehaltssatz von 35 Prozent zum Tragen. Angesichts ihrer Einstufung als Landrätin in der Besoldungsgruppe B 4 (8065,09 Euro), stünden ihr demnach 2822,78 Euro im Monat bis zu ihrer Pensionierung zu.

Außerdem wolle sie dem Landkreis weiter zur Verfügung stehen. In welcher Form, ließ sie offen. Ein Kreistagsmandat besitzt Sojka nicht mehr. Dieses hatte sie zur Wahl 2014 nicht angenommen, da ein solches mit ihrem Job als Landrätin nicht vereinbar sei, hatte sie erklärt. Im Vordergrund stünde ab sofort ihre Familie. Außerdem habe sie schöne Hobbys. Es wird erwartet, dass Sojka bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr für den Altenburger Stadtrat kandidiert.

Von Jens Rosenkranz

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