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FC Altenburg und Post SV Gera ziehen ins Kreispokal-Halbfinale ein

FC Altenburg und Post SV Gera ziehen ins Kreispokal-Halbfinale ein

Im Viertelfinale des Fußball-Regionalpokals wurden über Ostern zwei Partien ausgetragen, der Post SV Gera und der FC Altenburg zogen dabei ins Halbfinale ein. Die Spiele Lusaner SC gegen Kraftsdorfer SV und FSV Ronneburg gegen FSV Gößnitz finden erst am 22. April statt.

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Der Altenburger Manuel Schacke (l.) entwischt Martin Sjukat aus Niederpöllnitz.

Quelle: Mario Jahn

Im brisanten Spitzenspiel trafen in Gera die Lokalmatadore SG TSV Gera-Westvororte und Kreisoberliga-Spitzenreiter Post SV Gera aufeinander. Post legte zum 3:0 vor, Gastgeber Westvororte verkürzte jeweils zum 2:3 und 3:4. Für den TSV erzielten Martin Gerold sowie Doppelschütze Maximilian Dörlitz innerhalb einer reichlichen Viertelstunde die drei Treffer. Am Ende hatte aber Post eben mit diesem 4:3 (1:0) knapp die Nase vorn. Robert Klein, Patrick Hiller, Maik Scherzer und Andy Lippold waren für den Gewinner erfolgreich. Post kann also das begehrte Double aus Meisterschaft und Pokalsieg in Ostthüringen schaffen.

 

Im zweiten Spiel empfing der FC Altenburg den SV Blau-Weiß Niederpöllnitz. Der FC siegte hoch mit 8:2 (2:2). Die Partie startete sofort mit einem offenen Schlagabtausch, beide Teams gingen ein hohes Tempo. Dabei kamen die Gäste immer wieder gefährlich in die Altenburger Hälfte. Auch der FC hatte gute Ansätze und konnte gut mithalten. In der 15. Minute das erste Zeichen: Michael Sierpinski versenkte vom Strafraum einen abgelegten Ball zum 1:0. Der Gastgeber drückte weiter und konnte ein leichtes Übergewicht herausspielen. Jens Wirth setzte sich im Strafraum der Niederpöllnitzer durch und erhöhte zum 2:0 in der 22. Minute.

 

Der FC Altenburg schien da schon klar auf der Siegerstraße. Doch nur zwei Minuten später zeigt der Referee im Altenburger Strafraum auf den Punkt - Sven Otto verkürzte mit dem folgenden Elfmeter. Niederpöllnitz setzte sofort nach, erarbeitete sich Chancen und drängte auf den Ausgleich. Eine lange Ecke konnte Jörg Dennler für den SV Blau-Weiß per Direktschuss im kurzen Eck zum 2:2 in der 34. Minute verarbeiten.

 

Aber die Gastgeber rappelten sich wieder auf und spielten fortan konzentrierter. In der 37. Minute traf Frank Meier nur das Aluminium. Das Tempo blieb bis zur Pause hoch. Nach dem Wechsel ging es bei beiden Mannschaften mit großem Engagement weiter. In der 52. Minute konnte der Niederpöllnitzer Schlussmann den zurückgespielten Ball nicht rechtzeitig weiterleiten und der heranspringende Frank Meier lenkte mit einem Abpraller die Kugel in den leeren Kasten.

 

Die Gäste waren geschockt und konnten sich kaum noch zur Wehr setzen. Frank Meier wurde im Strafraum mit einem Foul gestoppt - Elfmeter. Stefan Borgwardt verwandelt diesen in der 58. Minute sicher zum 4:2. Frank Meier setzte gleich zwei Minuten später nach und erhöhte auf 5:2. Das konnten die Gäste nicht verkraften und brachen jetzt mehr und mehr ein. Altenburg setzte in der 74. Minute den nächsten Nadelstich, der nicht zu bremsende Meier bediente den heraneilenden Manuel Schacke, der behielt vor dem Gästekeeper die Nerven und netzte zum 6:2 ein.

 

Niederpöllnitz bemühte sich, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, konnte aber das Tempo der Altenburger nicht mehr mitgehen. In der 75. Minute zog Philipp Schuster über die rechte Seite bis in den Strafraum und legte für René Wich zum 7:2 auf. Nur vier Minuten später das gleiche Gespann: Schuster spielte den finalen Pass auf Wich, der stellte den Endstand her

 

Für die Gäste war der Abpfiff die Erlösung vor dem Torhunger der Altenburger. Der FCA schafft so zum ersten Mal den Einzug ins Halbfinale des Kreispokals und ist dem gesteckten Ziel einen Schritt weiter gekommen. Der FC spielte dabei in neuen ungewohnten schwarzen Trikots. Die stammen vom Schirmherrn des Regionalpokals - der Köstritzer Brauerei. Das passte an diesem Tag glänzend.

M. Schuster/R. Weber

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