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Altenburg Fachberatung für Kitas muss neu besetzt werden
Region Altenburg Fachberatung für Kitas muss neu besetzt werden
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14:06 22.02.2018
Die Fachberaterstellen für Kitas müssen in Thüringen neu besetzt werden. Quelle: dpa
Altenburg

Bislang haben sieben Fachberaterinnen vom Landkreis sowie den diversen freien Trägern der Einrichtungen die sachgemäße Arbeit in den insgesamt 55 Kindertagesstätten des Altenburger Landes überwacht. Oder die Expertinnen standen bei den unterschiedlichsten Fragen zur Betreuung der Kinder von Seiten der jeweiligen Einrichtungen wie auch aus der Elternschaft zur Verfügung. Das System funktionierte dem Vernehmen nach im Landkreis reibungslos.

Allerdings wurde mit dem Inkrafttreten des neuen Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetzes sozusagen alle Zeiger wieder auf Null gestellt – und bereiten der Verwaltung und den Ausschüssen einiges an zusätzlicher Arbeit, das System binnen Rekordzeit mit dem neuen Gesetz rechtskonform zu machen.

„Das neue Gesetz, in dem unter anderem das beitragsfreie Kita-Jahr verankert ist, wurde vom Landtag am 18. Dezember 2017 beschlossen und trat zum 1. Januar 2018 in Kraft, was die Kündigung sämtlicher bestehender Verträge nach sich zog. Da bleibt den Verwaltungen gar keine Zeit mehr, dies ohne Übergangsregelungen umzusetzen“, so der Chef des Jugendhilfeausschusses, Frank Tanzmann, etwas angesäuert.

Denn inhaltlich ändert sich bei diesem Themenkomplex überhaupt nichts, sondern verschieben sich nur einige Paragrafen. Jetzt wurde beim Jugendhilfeausschuss ein neuer, weitere Unterausschuss Kindertagesbetreuung gebildet, der bis zum Mai Zeit hat, die neuen Anforderungen umzusetzen und die insgesamt sieben Fachberaterstellen neu zu besetzten. Die Fachberatung läuft in diesem Zeitraum kommissarisch weiter, damit kein rechtsfreier Raum entstehen kann.

Die Kitas im Kreis befinden sich derzeit sowohl in kommunaler Trägerschaft, beim Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Arbeiterwohlfahrt, der Lebenshilfe, dem evangelisch-lutherischen Magdalenenstift, der Volkssolidarität, der evangelischen Kirchgemeinde und dem Klinikum Altenburger Land.

Offensichtlich dürften sich die Probleme bei der Neubesetzung der Beraterstellen in Grenzen halten, da sämtliche freien Träger von Kitas im Kreis sowie auch die Kreisverwaltung das entsprechende Interesse an einer Beteiligung angemeldet haben.

Von Jörg Wolf

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