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Fast alle Fußball-Kreisoberligisten erfüllen Saisonziele

Fast alle Fußball-Kreisoberligisten erfüllen Saisonziele

Die sieben Mannschaften aus dem Altenburger Land haben sich in der ersten Saison der neuen Fußball-Kreisoberliga achtbar geschlagen. Der SV Rositz platzierte sich mit Rang zwei als bestes Team.

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Ab durch die Mitte: Der Rositzer André Kahnt geht dorthin, wo es wehtut. Insgesamt elfmal traf der Stürmer und hatte so großen Anteil daran, dass der SV als Zweiter das beste Kreisoberliga-Team aus dem Altenburger Land wurde.

Quelle: Mario Jahn

Damit wurde das mit Platz fünf angegebene Saisonziel mehr als erreicht. Lange bot man zudem Favorit TSV Gera-Westvororte Paroli im Spitzenkampf. Aber auch in Nöbdenitz ist man auf Rang fünf stolz. Mehr oder minder zufrieden zeigten sich die folgenden Teams aus Lucka, Schmölln, Fockendorf, Gößnitz oder Monstab/Lödla.

 

Rositz brachte es auf 17 Siege, sieben Remis und sechs Niederlagen. Einige Punkte wurden verschenkt, besonders das Spiel in Hohndorf brachte die Mannschaft aus dem Tritt. "Platz zwei geht in Ordnung", merkte Frank Baudach vom Vorstand dennoch an. Der SV hatte einen spielstarken Kader, der technisch gut agierte. Offensivkraft, Kampfgeist und Moral zeichneten das Team aus. "Wir haben Teamgeist gezeigt", so Baudach, dessen Sohn Ron sowohl im Tor als auch im Angriff überzeugte. Regisseur und Oldie Thomas Czajka prägte entscheidend das Spiel, Kapitän André Kahnt war mit elf Toren am treffsichersten. Zudem schaffte das Team von Trainer Reinhard Weiße den Einzug ins Pokalfinale, wo man unglücklich erneut dem TSV Gera-Westvororte den Vortritt lassen musste.

 

Der SSV Traktor Nöbdenitz ist als Fünfter zweitbestes Team aus dem Kreis, wie Alexander Busch vom Vorstand stolz betonte. Gestaltete sich die Hinrunde noch durchwachsen, steigerte sich die Mannschaft in der Rückrunde und spielte top auf. 14 Siegen standen sieben Remis und neun Niederlagen gegenüber. Die Stärke war die Homogenität im Team und die sichere Abwehr. Nöbdenitz spielte clever, hatte Routine im gestandenen Team um Kapitän Tino Fleischer und Trainer Heiko Junghanns, der von Christian Friedrich unterstützt wurde. Nöbdenitz blickt zufrieden zurück, hatte in Patrick Zschögner mit 14 Treffern den Top-Torschützen.

 

Das Team des FSV Lucka mit Trainer Ronny Graf kam auf Platz sechs ein, gehörte damit noch zur Spitzengruppe. "Wir haben uns zum Vorjahr in der Regionalklasse sogar um einen Platz verbessert", merkte Co-Trainer Steffen Broschwitz an. Es wurde ein gute Hinrunde gespielt, die Abwehr stand sicher. In der Rückrunde haperte es im Angriff. Insgesamt ist der FSV mit seiner Saisonleistung zufrieden. Für die neue Saison wird es kaum Veränderungen im Kader geben. Mit 14 Siegen, sieben Remis und neun Niederlagen hatte Lucka eine positive Bilanz.

 

Alles andere als glücklich mit der Saison war die SG Schmölln/Großstöbnitz mit dem Trainerduo Mario Östreich/Daniel Burkhardt. Platz vier bis acht war geplant, mit Rang neun verfehlte man das Ziel knapp. Verletzungen und Ausfälle, wie die von Torjäger Christian Pohl und Markus Jacobi, konnten nicht kompensiert werden. Einige Punkte wurden zu leichtfertig vergeben. Die SG hatte mit zwölf Siegen, sechs Remis und zwölf Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz, was aber nicht optimal war. Kämpferisch und spielerisch blieb einiges offen. Mit Christian Pohl (18 Tore) stellte die SG dennoch den zweitbesten Schützen der Liga. "In der neuen Saison kann es nur besser werden", sagte Burkhardt.

 

Der SV Eintracht Fockendorf kam mit Trainer Arndt Nestler auf Rang zehn ein, hatte mit elf Siegen, acht Remis und elf Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen. "Licht und Schatten prägten die Saison", sagte Nestler. Die Hinrunde war nicht toll. In der Winterpause wurde gut trainiert, die Rückrunde stark gespielt und auch gepunktet. So kam Fockendorf noch ins sichere Mittelfeld. Stärke war die mannschaftliche Geschlossenheit bei einem relativ kleinen Spielerkader. Ausfälle waren nur schwer zu verkraften, wobei besonders die "englischen Wochen" zum Saisonende schlauchten. Nick Peters war mit neun Treffern am erfolgreichsten.

 

Der FSV Gößnitz hat mit Platz zwölf sein Ziel, die Klasse zu halten, geschafft, wie Trainer Heiko Winter bestätigte. Es war eine schwere Saison mit Spielausfällen, Hochwasser und auch Besetzungsproblemen. Mit neun Siegen, sechs Remis und 15 Niederlagen hat sich der FSV jedoch gut gehalten. Potenzial ist im Team vorhanden. Bester Torschütze war mit elf Treffern Christoph Gödicke.

 

Als Aufsteiger legte der TSV Monstab/Lödla los wie die Feuerwehr. Die Mannschaft von Trainer Schröder spielte eine gute Hinrunde, brachte es dort auf vier Siege. In der Rückrunde ließ man aber rapide nach, kam nur noch zu drei Erfolgen. Oft wurden die erforderlichen Leistungen nicht abgerufen. "Uns fehlte mehrfach die Einstellung, die Spiele wurden manchmal zu lasch geführt", monierte Fußballchef Karl-Heinz Henfling. Auch Besetzungsprobleme gab es - durch unnötige gelb-rote und rote Karten. Die sieben Siege, die vier Remis und die 19 Niederlagen bedeuteten letztlich Platz 14. Kapitän Marcus Henfling war mit sieben Treffern bester Schütze.

Reinhard Weber

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