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Altenburg Favoriten-Siege bei Altenburger Meisterschaften im Schach
Region Altenburg Favoriten-Siege bei Altenburger Meisterschaften im Schach
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18:01 14.09.2011
Keine leichte Entscheidung: Lothar Kießhauer (r.) überlegt, wie er im Duell gegen André Wilmar weitermacht.

Die Altenburger Stadtmeisterschaft im Schach tritt in die Erfolgsspur seiner Vorgänger. Denn die Organisatoren konnten sich über 31 Teilnehmer freuen. Nach feierlicher Eröffnung stand fest: Es werden sich mit Linus Woitke, Hannes Tänzer, Dominik Großmann, Clemens Blumenthal, Eric Jahnke, Niklas Kühne und Felix Kühnast insgesamt sieben Nachwuchstalente den Turnierkämpfen stellen.

Da immer am ersten Freitag im Monat gespielt wird, jedoch an den folgenden Freitagen nachgeholt werden kann, bekommt niemand ein Terminproblem. Sollte es sich um eine klubinterne Ansetzung handeln, können etwa auch zwei Meuselwitzer während ihrer Trainingszeit spielen. Für 40 Züge stehen je Spieler zwei Stunden zur Verfügung, und sollte bis dahin keine Entscheidung erfolgt sein, bekommt jeder noch eine weitere Stunde bis zur endgültigen Entscheidung. Diese erfolgt entweder durch Matt oder bei der letzten Zeitkontrolle durch Blättchenfall.

Bereits zum Auftakt wurden verbissene und spannende Partien gespielt. So hatte es Ralf Hercher schwer, seine Partie in den rettenden Hafen zu bringen und profitierte in der Endphase von einem kapitalen Fehler Werner Tomczyks. Zwar hatte Michael Bellmann gegen Ronald Götze auch einigen Widerstand zu überwinden, doch an seinem Sieg gab es nichts zu deuteln. Jens Schmidt bekriegte den sich tapfer wehrenden Helmut Behnke und siegte durch Bauerneroberungen sicher. Manfred Pfau überraschte Valerij Müller mit einer selten gespielten Gambiteröffnung und konnte einen schnellen Sieg erringen.

Dass für Talent Dominik Großmann gegen Dietmar Weidauer die Trauben sehr hoch hängen, war von Anfang an klar. Bereits in der Eröffnung setzte der Favorit dann die notwendigen Akzente, um die Partie für sich zu entscheiden. Torsten Kohl setzte Horst Lindner im Verlauf des Duells so sehr unter Druck, dass Fehler nicht ausblieben. Sein Sieg war dann auch folgerichtig. Anke Kohl hatte gegen ihren spielstarken Zögling Niklas Kühne erwartungsgemäß keine Chance. Folgende Ansetzungen stehen noch aus: Gonschorek - Becker, Reeg - Wilmar, Barth - Blumenthal, Vietz - Prechtl, Jahnke - Kühnast, Bischoff - Klein, Kußauer - Haase, Funk - Seth und das Nachwuchsduell Woitke - Tänzer.

Manfred Pfau

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