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Feueralarme in Lucka und Meuselwitz

Feueralarme in Lucka und Meuselwitz

Zu Brandeinsätzen mussten die Feuerwehren in Lucka und Meuselwitz am Himmelfahrtstag sowie gestern ausrücken."Am Donnerstag wurden wir gegen 10.40 Uhr wegen eines Wohnungsbrandes im Bischofsweg alarmiert.

Zu Brandeinsätzen mussten die Feuerwehren in Lucka und Meuselwitz am Himmelfahrtstag sowie gestern ausrücken.

 

"Am Donnerstag wurden wir gegen 10.40 Uhr wegen eines Wohnungsbrandes im Bischofsweg alarmiert. Als wir dort eintrafen, drang bereits Rauch aus dem Treppenhaus des Mehrfamilienhauses", schilderte Luckas Stadtbrandmeister Svend Kunze. Rasch konnte der Brandherd lokalisiert werden: "Im Treppenhaus stand im ersten Obergeschoss ein Stromverteilerkasten voll in Flammen", so Kunze weiter. Erst kontrollierte die mit 14 Frauen und Männern angerückte Feuerwehr alle acht Wohnungen in dem betroffenen Aufgang, um sicher zu sein, dass sich keine Personen mehr in der Gefahrenzone befinden. "In diesem Haus wohnen auch sehr viele Familien mit Kindern. Zwar hatten sich alle anwesenden Bewohner selber in Sicherheit bringen können. Aber da der Verbleib einer Familie im zweiten Obergeschoss nicht ganz klar war, haben wir vorsichtshalber die Wohnungstür geöffnet, aber niemanden gefunden", so Kunze.

 

Der eigentliche Brand sei rasch gelöscht gewesen. Das Treppenhaus wurde gelüftet, und alle Mieter konnten in ihre Wohnungen zurück, verletzt wurde niemand. Der Schaden wird von der Polizei, die einen technischen Defekt nicht ausschließt, auf 5000 Euro geschätzt.

 

Gestern früh gegen 7 Uhr schrillten bei der Meuselwitzer Feuerwehr die Alarmglocken. Eine Laube in der Gartensparte Am Ententeich stand in Flammen. "Im Einsatz waren 25 Feuerwehrleute aus Meuselwitz sowie dem Ortsteil Wintersdorf", so der Meuselwitzer Stadtbrandmeister Martin Kühn. Konkret brannte es im Terrassenbereich einer Laube. "Zwei Gasflaschen befanden sich in der Gefahrenzone und mussten von der Truppe mit schwerem Atemschutz in Sicherheit gebracht werden", schilderte Kühn weiter. Die eigentlichen Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig. So musste eine rund 150 Meter lange Schlauchbahn gelegt werden, um an ausreichend Löschwasser zu gelangen. "Ein Übergreifen auf den Wald sowie andere Lauben konnte mit drei C-Rohren verhindert werden", erklärte Kühn. Schadenshöhe und Ursache sind bisher noch unklar.

Jörg Wolf

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