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Altenburg Feuerwehr Altenburg bekommt neues Fahrzeug
Region Altenburg Feuerwehr Altenburg bekommt neues Fahrzeug
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17:00 30.08.2016
Neu im Fuhrpark der Altenburger Feuerwehr: dieser so genannte Wechsellader. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Großer Bahnhof am Montagnachmittag bei der Altenburger Feuerwehr. Grund für den Menschenauflauf an der Remsaer Straße war ein neues Feuerwehrfahrzeug, das feierlich in den Dienst gestellt wurde: ein so genannter Wechsellader vom Typ MAN. Insgesamt 168 000 Euro ließen Stadt und Land sich diese Anschaffung kosten. „Jede Seite finanzierte 50 Prozent der Summe“, informierte Feuerwehrchef René Riedl. Damit verfügt das Feuerwehrzentrum,in dem sowohl Berufswehr als auch Freiwillige Feuerwehr der Skatstadt untergebracht sind, über zwei solcher Fahrzeuge. Denn schon 2004 hatte dort der Landkreis so einen Laster geparkt, der zum Gefahr- und Katastrophenschutzzug des Altenburger Landes gehört.

Doch keineswegs sieht Riedl in der Neuanschaffung eine luxuriöse Doppelausstattung,sondern eine dringend erforderliche Aufrüstung des Fahrzeugparks. „Wir bauen damit das seit etlichen Jahren im Kreis verfolgte so genannt Wechselladerkonzept weiter aus, dass unterem Strich immense Kosten spart“, führte der Experte aus. Denn das Trägerfahrzeug könnte sehr schnell mit den unterschiedlichen Containern für die unterschiedlichen Einsatzaufgaben bestückt werden. Damit spart man sozusagen eine ganze Reihe von teuren Trägerfahrzeugen für die einzelnen Aufgabengebiete. „Und man rechnet im Schnitt, dass es ab drei solcher Abrollcontainern zwei Trägerfahrzeuge braucht, um im Ernstfall wirklich effizient und schnell zu sein. Wir haben hier oben allein vier solcher Abrollcontainer stationiert.“

Konkret seien dies ein Schlauchbehälter, einer für den Gefahrgutzug, einer für den Katastrophenschutz sowie eine Schüttgutmulde. Hinzu kommt, dass das erste Wechselladerfahrzeug dem Landkreis gehört. Wird dies im Ernstfall andernorts benötigt, fehlte bislang ein Ersatz in Altenburg selber.

Doch ehe der neue, in der Feuerwehrfarbe RAL 3000 gehaltene Laster endlich in der Remsaer Straße einrollte, sei eine lange und von einigen Kämpfen geprägte Zeit ins Land gegangen. „Schon 2014 begannen die Planungen“, erinnerte sich Riedl. Und Altenburgs oberster Dienstherr der Wehren, Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD), ergänzte: „Es war unter anderem eine große Herausforderung, den städtischen Anteil der Finanzierung zu stemmen.“ Und dann musste man auch mit dem Landesverwaltungsamt, als die für die Fördermittel zuständige Behörde auf einen Nenner kommen, was einigen Briefwechsel in Anspruch nahm.

Am Montag waren diese Mühen vergessen: Bei einer Vorführung funktionierte der 360 Pferdestärken starke und bis zu 28 Tonnen wuchtende Träger einwandfrei. Übrigens: „Er wurde sowohl für die Berufs- als auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt angeschafft“, hob Riedl hervor.

Von Jörg Wolf

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