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Altenburg Feuerwehr-Zeltlager in Pahna: Packender Kampf um die Kreispokale
Region Altenburg Feuerwehr-Zeltlager in Pahna: Packender Kampf um die Kreispokale
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18:00 19.06.2016
Jan vom Team Lehndorf III (Mitte) soll beim Kreisfeuerwehr-Zeltlager in Pahna die Einsatzkleidung aus einem Wust von Sachen heraussuchen. Quelle: Mario Jahn
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Pahna

Für die angehenden Feuerwehrleute aus dem Altenburger Land sowie vom hiesigen THW-Nachwuchs war es wieder ein unvergesslicher Schuljahresabschluss. Im See-Camping Altenburg-Pahna erlebte das traditionelle Kreiszeltlager bereits seine 19. Auflage. 423 Kinder und Jugendliche verlebten trotz einiger Wetterkapriolen ein ereignisreiches Wochenende und lieferten sich einen harten, aber sehr fairen Kampf um die Kreispokale in den drei Altersklassen.

„Alles ist super gelaufen. Vor allem dank der gut 50 Helfer, die wir für diesen Höhepunkt mit im Boot hatten“, meinte Kreisjugendwart Stephan Penndorf sichtlich erleichtert und zufrieden, nachdem die Sieger und Platzierten im Kreispokal geehrt waren und der große Abbau lief. Erlebnisreich war das Wochenende für die kleinen und großen Feuerwehrleute allemal. „Die Neptuntaufe sowie das Lagerfeuer waren da zweifelsfrei die Höhepunkte der unterhaltsamen Art für die Kinder und Jugendlichen“, schätzte Penndorf ein. Natürlich gehörte da auch wieder dieses unvergleichbare Flair des gemeinsamen Campings mitsamt Übernachtungen in Zelten dazu. „Die Disziplin war allerdings sehr gut“, hob der Kreisjugendwart hervor.

Und dann gab es am Sonnabend noch den feuerwehrsportlichen Höhepunkt, dem alle teilnehmenden Teams regelrecht entgegenfieberten. Denn so ein Kreispokal oder Podestplatz ist mittlerweile heiß begehrt und macht die angehenden Löschmänner und -frauen stolz wie Bolle. Wie schon in den zurückliegenden Jahren waren rund um den Pahnaer See dafür sieben Stationen aufgebaut, in denen sowohl Wissen und Fertigkeiten rund um das Feuerwehrhandwerk sowie auch Allgemeines gefragt waren. Die Kleinsten im Alter von sechs bis neun Jahren absolvierten ihre fünf Stationen auf dem Zeltplatz.

„Alle haben sich da voll ins Zeug gelegt. Die erzielten Resultate spiegelten auch die wunderbare Arbeit wieder, die in jeder Jugendwehr durch die Ausbilder geleistet wird“, meinte Penndorf. Eng ging es allemal zu. „Bei den sechs- bis neunjährigen Bambini kamen die drei besten Teams von Meuselwitz I, Lehndorf II und Lehndorf/Zschernitzsch mit je 55 Zählern punktgleich ins Ziel, so dass ein Stechen über den konkreten Podestplatz entscheiden musste“, so der stellvertretende Kreisjugendwart Björn Steinicke. Dieses Stechen, eine Zusatzstation bei der Geschicklichkeit und Sportsgeist gefragt waren, entschied das Team Meuselwitz I für sich. Lehndorf II sowie Lehndorf/Zschernitzsch kamen auf die Plätze. Besonders hob Steinicke hier die hervorragende Arbeit mit den Löschknirpsen unter der Regie von Jana Heidel in Lehndorf hervor.

Bei den Älteren setzte sich die Dominanz aus Großstöbnitz sowie Altkirchen aus den vergangenen Jahren fort. In der Alterklasse II der zehn- bis 13-Jährigen gewann Großstöbnitz II vor Langenleuba-Niederhain sowie Lehndorf IV. Und bei den Ältesten, den 14- bis 18-Jährigen hatte Großstöbnitz III vor Altkirchen sowie Dobitschen/Lumpzig/Göhren die Nase vorn. In der Altersklasse III behielt auch Großstöbnitz III vor Altkirchen die Oberhand. Genau anders herum ging es eine Altersklasse tiefer zu: Hier siegte Altkirchen vor Großstöbnitz II. Bei den Kleinsten floss die Gruppenstafette in die Gesamtwertung ein.

Was bleibt von diesem 19. Kreiszeltlager? Sicher jede Menge schöner Erinnerungen, die eine oder andere Enttäuschung über das Abschneiden beim Wettbewerb, aber vor allem Freude auf das kommende Jahr. Dann steht mit dem 20. Kreislager ein Jubiläum an. „Aber darüber werden wir im Kreisfeuerwehrverband noch genau beraten. Auf jeden Fall soll es ein ganz besonderes Lager werden“, verspricht Stephan Penndorf. Und dann wird auch sicher wieder das Küchenteam um Altenburgs Jugendwart Rudolph „Rudi“ Naumann dabei sein. „So ein Lager steht und fällt mit der ordentlichen Versorgung der Teilnehmer“, erklärte Steinicke. „Und die hatte Rudi sozusagen als Oberkoch mit seinem Team wieder toll im Griff.“

Von Jörg Wolf

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