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Altenburg Feuerwehrchefs des Altenburger Landes treffen sich
Region Altenburg Feuerwehrchefs des Altenburger Landes treffen sich
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18:00 29.09.2016
Zum Treffen der Führungskräfte gehören auch Auszeichnungen sowie Ernennungen von Kreisausbildern. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Mittlerweile ist das Treffen der Führungskräfte der Feuerwehren im Altenburger Land schon zu einer Institution geworden. Mittwochabend traf sich diese Runde auf Einladung von Landrätin Michaele Sojka (Linke) schon zum 21. Mal, um gemeinsam Bilanz zu ziehen und einen Ausblick auf anstehende Aufgaben sowie Herausforderungen zu wagen.

Wenngleich die Probleme der freiwilligen Wehren auch hierzulande keine neuen sind: Die Anzahl der aktiven Feuerwehrleute in den Einsatzabteilungen sank 2015 erneut: 1281 Frauen und Männer versehen aktuell dort ihren ehrenamtlichen Dienst, 2014 waren es noch 1310 in insgesamt 67 Freiwilligen Wehren gewesen. Hinzu kommt die Altenburger Berufsfeuerwehr mit 28 Angehörigen. Thematisiert wurde dieser Dauerbrenner an diesem Abend aber nicht, ist das doch mittlerweile auch hinlänglich bekannt.

Andere neue Baustellen rücken stattdessen in den Vordergrund. Beispielsweise die in absehbarer Zeit bevorstehende Gebietsreform, die auch nicht spurlos an den bestehenden Feuerwehrstrukturen vorüber gehen dürfte. „Ich bitte vor allem, das Neue und das Unbekannte als Chance zu verstehen. Ob die Gebietsreform sinnvoll oder nicht ist, sei an dieser Stelle dahingestellt – eines steht fest: sie kommt“, meinte Landrätin Sojka in Richtung der Feuerwehrleute. Mit Blick auf die Gebietsreform gab die Landrätin auch eine Zusage an die Feuerwehrleute: „Ich verspreche, dass wir bei anstehenden Neuanschaffungen nichts herausstreichen werden. Zugleich hoffe ich aber auch, dass dies auch die umliegenden Kreise so tun, die bei einer Gebietsreform für uns in Frage kommen.“

Kreisbrandinspektor Uwe Engert ging in seinen Ausführungen nochmals speziell auf den aktuellen Stand bei der Umstellung auf Digitalfunk ein. Erfreulich sei in diesem Zusammenhang, dass sich inzwischen sämtliche Städte und Gemeinden im Landkreis an dem Rahmenvertrag beteiligen und sich somit auch darauf eingestellt haben, ihren Anteil an der Finanzierung zu tragen. Aber wann nun konkret der moderne, besser funktionierende und abhörsichere Digitalfunk Einzug halten wird, vermochte der Kreisbrandinspektor der Runde auch nicht genau zu sagen. Bis Juli diesen Jahres sollte der Vergabezuschlag erfolgen. „Leider haben wir trotz Rückfragen keine Ergebnisse erhalten können.“ Engert rechnet damit, dass mit einer Einführung nicht vor 2018 zu rechnen ist.

Schlussendlich gehören zu einem jeden solcher Treffen auch Personalien sowie die Auszeichnung besonders verdienter Kameraden dazu, ehe die Runde zum gemeinsamen Imbiss gebeten wird. So wurde Volker Stubbe zum Kreisausbilder Truppmann, Truppführer berufen. Sascha Neumann übernimmt diesen Part künftig im Funkbereich wie auch Christian Dietze aus den Reihen des Technischen Hilfswerks Altenburg.

Als krönenden Abschluss der rund einstündigen Veranstaltung wurde das Verdienstkreuz des Landkreises Altenburger Land neunmal verliehen. Für ihre Verdienste erhielten es Lisanne Peschek von der Feuerwehr Altenburg, Eberhard Blei aus Thonhausen-Schönhaide, Patrick Reinhardt aus Windischleuba, Wolfgang Dietrich aus Gößnitz, Mike Mädler aus Langenleuba-Niederhain, Norbert Riedel aus Wildenbörten, Uwe Albrecht aus Vollmershain, Klaus Katoroz aus Podelwitz sowie Rolf Buffleb aus Altenburg.

Von Jörg Wolf

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