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Firma „Indupri“ in Meuselwitz feiert zehnjähriges Bestehen

Runder Geburtstag Firma „Indupri“ in Meuselwitz feiert zehnjähriges Bestehen

Frank Bauersachs ist die Freude deutlich anzusehen. Sichtlich stolz empfängt der 49-Jährige in den Räumlichkeiten seiner Firma „Indupri“ in Meuselwitz – mit der er auf inzwischen zehn erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. Angefangen hat im Jahr 2007 alles mit einem durchaus mutigen Schritt.

Der „Herr der Tore“: Seit zehn Jahren ist Frank Bauersachs mit seiner Firma Indupri auf dem Markt.

Quelle: Mario Jahn

Meuselwitz. Frank Bauersachs ist die Freude deutlich anzusehen. Sichtlich stolz empfängt der 49-Jährige in den Räumlichkeiten seiner Firma „Indupri“ in Meuselwitz – mit der er auf inzwischen zehn erfolgreiche Jahre zurückblicken kann.

Angefangen hat im Jahr 2007 alles mit einem durchaus mutigen Schritt. Denn Frank Bauersachs war bis dato in einem gesicherten Anstellungsverhältnis tätig, war erfolgreich als Gebietsverkaufsleiter eines großen Industrietore-Herstellers tätig, wie er erzählt. „Ich kannte mich also im Thema schon aus. Irgendwann fiel dann die Entscheidung, etwas in Eigenregie aufzubauen.“

Zunächst, so der Fachmann, habe er natürlich erst einmal kleine Brötchen backen müssen. „Im ersten Jahr war ich komplett alleine tätig, erst danach kam der erste Mitarbeiter für die Montage hinzu“, erinnert er sich. Vier Jahre lang hatte die Duo-Besetzung Bestand. „Dann kamen nach und nach immer mehr Aufträge rein, so dass wir weiter aufstocken mussten und konnten.“ Inzwischen ist sein Team auf sieben Mitarbeiter angewachsen, so dass nun alle Anfragen abgedecket werden können.

Seinem eigentlichen Fachgebiet ist Bauersachs auch mit „Indupri“ treu geblieben. „Wir liefern und montieren hauptsächlich Tore für Gebäude“, erklärt er sein Geschäftsmodell. Die Produktpalette ist dabei denkbar breit gefächert: Von Roll- und Falltoren bis zu Schiebe- und Garagentoren können Bauersachs und sein Team mit allem dienen, was sowohl in Industrie- als auch in Privatgebäuden benötigt wird.

Seit zwei Jahren hat „Indupri“ seine Produktpalette zudem erweitert. „Wir bekamen über die Jahre immer mehr Anfragen, ob wir nicht auch Einfahrten mit Toren ausstatten und in diesem Zug auch Zäune aufbauen könnten“, erzählt er. Gesagt, getan: „Inzwischen haben wir den Zaunbau nun als zweites Gewerk mit aufgenommen.“ Entsprechend wurden auch die Mitarbeiter-Teams strukturiert. Eines ist jeweils für Tor-, das andere für Zaunbau zuständig. „Wir können aber untereinander jederzeit wechseln, was uns eine hohe Flexibilität ermöglicht.“

Mit ihren Toren sind die Teams von „Indupri“ inzwischen bundesweit gefragt. „Ich kann im Prinzip ein Kreuz auf die Landkarte zeichnen“, schmunzelt Bauersachs, „von der Küste bis in die Alpen, von der niederländischen bis zur polnischen Grenze waren wir schon tätig.“ Und auch darüber hinaus sind von „Indupri“ gelieferte Tore im Einsatz. „Wir haben auch schon nach Usbekistan, Tadschikistan oder Kasachstan geliefert“, zählt er auf.

Am stärksten verwurzelt sei man aber nach wie vor in der Region. Die Akzeptanz im Kreis sei über die Jahre stetig gewachsen, viele Beziehungen zu lokalen Firmen und Akteuren sind so entstanden.„Wir haben etwa die Feuerwehren in Altenburg und Meuselwitz ausgestattet, waren am Flughafen und bei Porsche in Leipzig im Einsatz.“

Da liegt es nahe, dass es mit „Indupri“ in den kommenden Jahren noch weiter nach oben gehen wird. Doch das, so Frank Bauersachs, sei nicht das oberste Ziel - zumindest, was die Größe des Unternehmens betrifft. „Wir streben kein maximales Wachstum an, zumindest nicht um jeden Preis“, stellt er klar. Mit dem derzeitigen Auftragsvolumen könne man sehr zufrieden sein. Gänzlich ausschließen möchte der Fachmann, der seit 25 Jahren in der Branche tätigt ist, eine weitere Vergrößerung jedoch auch nicht. „Wenn es die Nachfrage erfordert, können wir natürlich größer werden. Aber das entscheiden wir, wenn es soweit ist.“

Von Bastian Fischer

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