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Firmenchef in Meuselwitz zusammengeschlagen

Gefährliche Körperverletzung Firmenchef in Meuselwitz zusammengeschlagen

Zusammengeschlagen wurde im Industriepark Nord in Meuselwitz am Donnerstagmittag der Chef einer Transportfirma. Ein Ex-Mitarbeiter hatte sich illegal Zutritt zum Betriebsgelände verschafft, überfallartig auf seinen ehemaligen Chef eingetreten und eingeprügelt. Der erlitt ein Schädelhirntrauma und Prellungen am ganze Körper.

Das Opfer wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: Nicolas Armer

Meuselwitz. Entsetzen im Industriepark Nord in Meuselwitz: Der Chef der Speditions- und Transportfirma Contract Logistik ist am Donnerstagmittag vor Ort zusammengeschlagen worden. Der Mann musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Zahlreiche Augenzeugen erlebten den Einsatz von Polizei und Rettungsdienst. Nach OVZ-Informationen war gegen 13.15 Uhr ein Ex-Mitarbeiter der Spedition zusammen mit einer weiteren Person überfallartig in das Büro des Geschäftsführers eingedrungen und hatte diesen von hinten angefallen. Am Boden liegend, soll der Firmenchef getreten und geschlagen worden sein. Er erlitt dabei ein Schädelhirntrauma sowie zahlreiche Prellungen am ganzen Körper. Der Vorfall soll nur wenige Minuten gedauert haben. Außerdem soll der Täter Drohungen gegen Familienangehörige des Firmenchefs ausgesprochen haben.

Da in dem Industriepark noch andere Firmen ansässig sind, insbesondere die Meuselwitz Guss Eisengießerei, ist der Vorfall dort nun Gesprächsthema. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Sprecher der Landespolizeiinspektion Gera, Sebastian Hecker, bestätigte am Freitag den brutalen Übergriff auf Nachfrage. Der verletzte Firmenchef war in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung gebracht worden, hat die Klinik nach OVZ-Informationen inzwischen aber wieder verlassen.

Der Tatverdächtige und sein Begleiter hatten sich vor dem Angriff illegal Zutritt zum Betriebsgelände verschafft. Nach der Tat flüchteten die beiden zunächst aus dem Industriepark. Im Laufe des Donnerstagnachmittags habe sich der Täter dann aber selbst der Polizei gestellt, teilte Sebastian Hecker mit. In der Firma soll der Tatverdächtige nur wenige Wochen tätig gewesen und vor Kurzem entlassen worden sein. Weil er während seiner Dienstzeit mehrere Unfälle verursacht haben soll, musste er die Spedition verlassen. Offenbar geriet er darüber in Rage, wollte sich rächen.

Von Marlies Neumann

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