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„Flugplatz in Flammen“ begeistert in Nobitz rund 5000 Besucher

Zweite Auflage des Spektakels „Flugplatz in Flammen“ begeistert in Nobitz rund 5000 Besucher

Zum zweiten Mal hieß es am Wochenende in Nobitz „Flugplatz in Flammen“. Höhepunkt des zweitägigen Festes waren die drei Feuerwerke am Samstagabend. Rund herum hatten die Organisatoren ein mittleres Volksfest auf die Beine gestellt.

Höhepunkte der Show: die großen Feuerwerke am Samstagabend.

Quelle: Mario Jahn

Nobitz. Zum zweiten Mal hieß es am Wochenende in Nobitz „Flugplatz in Flammen“. Höhepunkt des zweitägigen Festes waren die drei Feuerwerke am Samstagabend. Rund herum hatten die Organisatoren ein mittleres Volksfest auf die Beine gestellt. Sonnabend ab 15 Uhr und Sonntag noch einmal 10 Uhr gab’s vom Flohmarkt über Karussellfahren bis hin zu Live-Musik und Auftritten von Sportgruppen sowie Feuershows und Mitmachprogramm alles, was zum guten Gelingen nötig ist.

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Ballonglühen, Feuerkunst, Feuerwerk – das Spektakel Flugplatz in Flammen in Nobitz hatte auch bei der 2016er-Auflage viel zu bieten. Hier einige Impressionen.

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Das begann schon mit dem Weg zum Flugplatz Nobitz. Wer nicht selbst mit den Auto fahren wollte, konnte bequem per Bus anreisen. Der Shuttle-Service pendelte halbstündlich zwischen Altenburg und dem Flugplatz. Dort angekommen erwartete die Gäste diesmal auf dem großen Platz vorm Tower zwischen Terminal und Landebahn Rummelatmosphäre und Budenzauber. Letzteres wurde zur Erstauflage im vergangenen Jahr von vielen vermisst, vor allem was Getränkestände und Grills betraf. „Ja, da sind wir total überrannt worden“, erinnert sich Katrin Beyer-Schwarz. In diesem Jahr dagegen sei sie die Entspannung in Person, weil alles laufe, meinte die Cheforganisatorin am Samstagabend. Tatsächlich musste diesmal niemand Hunger oder Durst leiden, das Angebot war reichhaltig und vielfältig.

So wichtig dies auch sein mag: Nur wegen der Verpflegung war keiner der nach Veranstalterangaben rund 5000 Besucher gekommen. Sie wollten vergnügliche Stunden erleben. Bereits am Samstagnachmittag sorgten die Rhönradgruppe aus Altenburg, der „stärkste Mann der Welt“ oder die Rositzer Kunstradfahrer auf und vor der Bühne für Kurzweil. Für Kinderunterhaltung war an jeder Ecke gesorgt, und rund ein Dutzend Händler luden noch am Abend zum Bummeln ein. Absoluter Verkaufschlager waren übrigens Brillen mit in Neonfarben leuchtenden Rahmen.

Mit zunehmender Dunkelheit erlagen immer mehr der Anziehungskraft derlei leuchtender und blinkender Accessoires. Zeitgleich bereiteten die angereisten Ballonfahrer ihre Fahrzeuge fürs Ballonglühen vor. Jedoch sorgte der aufkommende Wind für eine gekürzte Sparversion des Programmpunktes. Dies tat der Sache keinen Abbruch. Zumal gleich im Anschluss die Zwickauer Feuerkünstler von „BrennBar“ und später eine Lasershow kaum Wünsche offen ließen.

Gar keine Wünsche ließen dann ab 22 Uhr die Feuerwerker offen. Drei Teams, Fiery Chrysanthemum aus Bulgarien, Lescovics aus Ungarn und die Rositzer Gastgeber von Dreamfireworks traten an, um die Gunst des Publikums und die einer daraus zusammengestellten Jury zu erwerben. Die Devise war offensichtlich klotzen und nicht kleckern – und so ließen es die Feuerwerker eine Stunde lang krachen. Mit Musik untermalt und darauf abgestimmt blitze und funkelte es in allen Farben am Himmel. Gold- und Sternenregen und riesige Leuchtkugeln, Fontänen und Böller wechselten sich zur Freude der Besucher ab.

Dass es am Ende nur Gewinner gab, zeigte der Beifall nach jedem Feuerwerk. Dennoch hatte die Jury nach dem Spektakel einen Siegerpokal zu vergeben. Wie schon im Vorjahr fiel die Wahl auf die Gastgeber.

Auch am Sonntag nutzen noch einmal viele Ausflügler das Angebot und schauten beim bunten Treiben vorbei. „Ich bin rundum zufrieden“, zog Katrin Beyer-Schwarz eine erste zwischen Bilanz, während der Familiennachmittag noch in vollem Gange war.

Von Jörg Reuter

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