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Altenburg Fockendorf: Neue Leitungen und Lampen
Region Altenburg Fockendorf: Neue Leitungen und Lampen
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00:39 12.07.2015
Die frei hängenden Stromleitungen, wie hier in der Schulstraße, gehören in Fockendorf bald der Vergangenheit an. Quelle: Mario Jahn
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Um beides finanzieren zu können, musste die Kommune einen Kredit in Höhe von 100 000 Euro aufnehmen. Dazu machte sich ein Nachtragshaushalt erforderlich, dem der Gemeinderat zustimmte.

"Zum Austausch der alten Straßenbeleuchtung sind wir faktisch gezwungen. Denn der Energieversorger Envia setzt das komplette elektrische Ortsnetz nach den neuesten technischen Vorgaben instand. Das wird in diesem Jahr sicher noch für Unruhe in unserem Ort sorgen", so Bürgermeister Karsten Jähnig (Freiwillige Feuerwehr). Das Vorhaben der Envia bedeute, dass alle Freileitungen und Masten verschwinden. Die neuen leistungsstarken Kabel kommen in die Erde. Im Zuge dieser Arbeiten würden auch die Hausanschlüsse überprüft und gegebenenfalls durch den Energieversorger erneuert. Jähnig räumt allerdings auch ein, dass zwei Drittel der Dorfbeleuchtung immer noch aus DDR-Zeiten stammen. "Das kommt jetzt alles komplett weg. Wir tauschen mit einem Schlag rund 40 Straßenlaternen aus", sagt er.

Die Kosten für diese Investition belaufen sich auf rund 63 000 Euro. Die hat die kleine Gemeinde der VG Pleißenaue nicht mal ebenso in der Portokasse. "Deshalb blieb uns nichts anderes übrig, als einen Kredit aufzunehmen. Und weil wir auch an unserer Sportstätte dringend etwas tun mussten und auch weiterhin tun müssen, ist dieser in einer Höhe von 100 000 Euro aufgenommen worden", begründet der Bürgermeister die Größenordnung des Kredits.

Zu diesem Schritt habe man sich entschieden, weil außer einem Altkredit, der noch aus Zeiten des Teilabrisses der Papierfabrik stammt, alle anderen Verbindlichkeiten wie die für den neuen Kindergarten und die Feuerwehr zurückgezahlt sind.

Um langfristig Energiekosten einzusparen, sollen die neuen Straßenlampen mit LED ausgestattet werden. Das rentiere sich zwar nicht sofort, bringe aber auf Dauer doch etwas. Zunächst werden in die Umrüstung erst einmal 3600 Euro gesteckt.

Das Dach des Sozialgebäudes auf dem Sportplatz ist bereits neu gedeckt und wärmegedämmt. Diese erste Maßnahme zur Sanierung des Gebäudes hat die Kommune rund 33 000 Euro gekostet. Inzwischen habe auf dem Dach ein Investor eine Fotovoltaikanlage installiert, an den die Gemeinde die Dachfläche verpachtet habe.

Für die weitere bauliche und energetische Sanierung der Sportanlage hoffen die Fockendorfer auf Fördermittel. Ob diese 2016 oder 2017 fließen, entscheidet sich hoffentlich im Spätsommer", meint Jähnig. Um dann schnell reagieren zu können, laufe bereits die Vorplanung für die weiteren Arbeiten.

Diese sei mit den beiden Sportvereinen abgestimmt. Denn es müsse durch die Sanierungsarbeiten gelingen, die Betriebskosten künftig in einem Rahmen zu halten, der sowohl die Gemeinde als auch die Vereine in die Lage versetzt, diese finanzieren zu können.

Marlies Neumann

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