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Altenburg Fockendorf erstmals bei Mühlentag dabei
Region Altenburg Fockendorf erstmals bei Mühlentag dabei
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18:54 14.05.2018
Nimmt erstmals am Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag teil: die Mühle von Gerhard Sparborth in Fockendorf. Quelle: Bastian Fischer
Fockendorf

Es ist traditionell eines der Highlights im Veranstaltungskalender des Altenburger Lands: Zum Deutschen Mühlentag strömen an Pfingstmontag wieder zig Besucher zu den historischen Mühlen im Kreis. Erstmals ist in diesem Jahr dabei auch die Gemeinde Fockendorf vertreten – und das gleich mit zwei Standorten.

„Wir werden sowohl an der Mühle von Gerhard Sparborth als auch in der Papierfabrik für Programm sorgen“, kündigt Bürgermeister Karsten Jähnig an. Angeregt habe die Aktion Sparborth selbst. „Er hat schon seit einigen Jahren mit der Idee gespielt, alleine war die Ausrichtung jedoch zu kompliziert“, erklärt das Gemeindeoberhaupt. Da auch am Standort der Papierfabrik dereinst eine Mühle stand, sich dort heute noch ein Wasserrad dreht, habe sich die Bündelung einfach angeboten, so Jähnig.

Für den Mühlentag wurden in Fockendorf nun die Kräfte gebündelt und weitere Akteure mit ins Boot geholt. „In der Papierfabrik beteiligen sich selbstverständlich der Traditionsverein sowie der Technik- und Oldtimerverein, an der Mühle unterstützen der Feuerwehr- und der Angelsportverein“, zählt er auf.

Mit diesem Engagement im Rücken kann am Pfingstmontag von 10 bis 18 Uhr nun ein umfangreiches Programm geboten werden. „Die Museen in der Papierfabrik werden ihre Türen öffnen und Führungen anbieten, die Ausstellungen sind regulär zugänglich.“ An Sparborths Mühle wird mit Live-Musik von Blue Anubis in den Tag gestartet, der Hausherr will zudem Führungen anbieten, zur Geschichte und Wirkweise des gut 600 Jahre alten Bauwerks informieren – und zwar in alter Tracht, wie er bereits ankündigt.

Abgerundet werde der Tag, so Jähnig, von zahlreichen weiteren Angeboten. Neben einer Hüpfburg für die kleinen Besucher soll auch ein Eisverkauf aufgebaut werden. Und auch für womöglich mäßige Witterung ist man gewappnet. „Natürlich wollen wir gerne alles unter freiem Himmel abhalten. Aber falls es regnen sollte, haben wir ein Zelt aufgebaut. Niemand muss nass werden oder frieren“, versichert das Gemeindeoberhaupt.

Von Bastian Fischer

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