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Altenburg Fockendorfer Oldtimerfreunde: Vereinsgründung und Neuheiten
Region Altenburg Fockendorfer Oldtimerfreunde: Vereinsgründung und Neuheiten
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18:15 30.03.2017
Frank Müller vom gerade in Neugründung befindlichen Oldtimer- und Technikverein Fockendorf freut sich auf die neue Saison. Quelle: Mario Jahn
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Fockendorf

Alter Standort, neuer Name: Viel hat sich in den letzten Wochen getan beim Fockendorfer Oldtimer- und Technikclub. Die wohl größte Neuerung findet sich im Namen wieder, denn aus dem Club ist inzwischen ein Verein geworden, wie Kassenwart Frank Müller mitteilt.

Die wichtigsten Schritte hin zur neuen Organisationsform seien inzwischen genommen, so der 72-Jährige, ein Notar habe die nötigen Unterlagen bereits abgesegnet. „Jetzt müssen wir nur noch die Entscheidung des Amtsgerichts in Altenburg abwarten“, erklärt er. Die dürfte zwar noch ein wenig dauern, sollte aber ohne Probleme zu Gunsten der Fockendorfer ausfallen, gibt sich Müller zuversichtlich. Ist alles in trockenen Tüchern dürfte vor allem die Verbuchung von Spenden und eventuelles Sponsoring auf sicherere Füße gestellt sein, so die Hoffnung der Oldtimer-Enthusiasten.

Fortschritte sind ebenfalls im Kleinen zu vermelden. So wurde der Vorraum der Ausstellung in den Räumen der ehemaligen Papierfabrik von den mittlerweile zwölf Mitgliedern auf Vordermann gebracht, die bröckelnden Decken und Wände neu verputzt und geweißt, den teils in Mitleidenschaft gezogenen Boden ausgebessert.

Auch die Ausstellung begrüßt die Besucher zur neuen Saison mit Zuwachs. Zweiradfans dürfen sich über eine 250er Jawa-Maschine aus der ehemaligen Tschechoslowakei sowie ein BMW-Tourer-Motorrad K 100 LT freuen. Im Vorraum grüßt dagegen ein historischer Barkas-Kleintransporter, den Frank Müller selbst zur Verfügung stellt. „Den habe ich schon vor zehn Jahren gekauft, hier ist er nun so zu sehen, wie er damals von der Straße genommen wurde“, erklärt er mit Blick auf das in der DDR in unterschiedlichsten Formen genutzte Fahrzeug. Abgerundet werden die Neuzugänge von einigen Schaufensterpuppen, mit deren Hilfe nun auch die zahlreichen Feuerwehruniformen der Ausstellung ansprechend präsentiert werden können.

Schwierig sei es indes für den Verein, ausreichend Nachwuchs zu interessieren. Das gestalte sich, trotz Werbung, schwieriger als gedacht. „Wir sind noch nicht so bekannt, wie wir es eigentlich sein wollen“, stellt Müller fest. Gerade die Jugend sei mittlerweile schwerer für Technik zu begeistern. „Viele Jugendliche sind auch nicht mehr so häufig mit dem Motorrad unterwegs wie früher“, versucht er sich an einer Erklärung.

Entsprechend wollen sich die Fockendorfer in diesem Jahr auch abseits der Ausstellung verstärkt nach außen präsentieren. „Neben gemeinsamen Ausfahrten mit historischen Gefährten wollen wir als Verein etwa auf Oldtimer-Treffen in der Region stärker präsent sein“, umreißt Müller die Pläne. Damit, so die Hoffnung, soll die Arbeit der Technik-Enthusiasten auch überregional Beachtung finden.

Von Bastian Fischer

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