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Altenburg Fördermittel: Folkloreensemble kann Fundus komplettieren
Region Altenburg Fördermittel: Folkloreensemble kann Fundus komplettieren
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22:26 05.12.2011
Schneidermeisterin Ramona Heinicke, hier beim Maßnehmen mit Olaf Dressel, arbeitet bis zum Jahresende historische Trachten des Folkloreensembles auf. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Schneidermeisterin Ramona Heinicke hat mit ihrem Team derzeit alle Hände voll zu tun. Denn vom Altenburger Folkloreensemble kam ein wichtiger Auftrag, und zwar in Vorbereitung auf das Deutsche Trachtenfest, das am ersten Juniwochenende 2012 in Altenburg stattfindet: "Wir lassen hier originale Trachten aufarbeiten, ergänzen und neue Stücke anfertigen", sagt Vereinschef Volker Kibisch. Arbeit für einen Profi wie Ramona Heinicke. "Dabei handelt es sich um teilweise recht betagte Stücke mit hundert und mehr Jahren auf dem Buckel, die im Laufe der langen Zeit etwas verschlissen sind und wieder aufgearbeitet werden sollen", sagte Kibisch.

Hinzu kommt eine ganze Reihe von ergänzenden Teilen für die Trachten, wie ein kompletter Satz von Wechselhemden, die für die Tänzer neu angefertigt werden.

Sehr eng ist der Zeitrahmen, in dem alle Stücke geschneidert sein müssen. Bis Jahresende soll alles fertig sein, obwohl derzeit viele Karnevalsvereine bei der Schneidermeisterin auf der Auftragsliste stehen. Ramona Heinicke gibt sich dennoch optimistisch: "Klar ist das ziemlich knapp und eine richtige Herausforderung, weil bei Trachten viele Details zu beachten sind und sie genau sitzen müssen. Aber das lösen wir schon."

Schon am 24. Januar sollen die wieder schmuck gemachten Trachten sowie die Ergänzungen erstmals vor großem Publikum präsentiert werden. "Dann werden wir auf der Grünen Woche in Berlin präsent sein, dort natürlich kräftig Werbung für Altenburg und die Region machen und zu einem Besuch des Trachtenfestes einladen", betont der Ensemblechef.

Die Ergänzungen im Trachtenfundus wurden dank eines kurzfristigen Fördermittelsegens möglich: Ende September fragte Kibisch beim Kultusministerium nach, ob so Hilfe möglich sei. "Und tatsächlich standen dort noch 4000 Euro aus nicht abgerufenen Projektgeldern zur Verfügung, die nun an uns flossen." Vom Verein kommen zudem 1000 Euro aus der eigenen Kasse.

Jörg Wolf

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