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Altenburg Freddy Fischer sorgt zwei Stunden für eine volle Tanzfläche
Region Altenburg Freddy Fischer sorgt zwei Stunden für eine volle Tanzfläche
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00:19 22.06.2017
Freddy Fischer & His Cosmic Rocktime Band ziehen die Leute magisch auf die Tanzfläche. Quelle: Jens Paul Taubert
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Altenburg


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Freddy Fischer & His Cosmic Rocktime Band brachten den Schlager ganz ohne kitschigen Mief zurück auf die Tanzfläche. Auch hier, natürlich, Thema Nr. 1: Die Liebe zwischen den Menschen. Lebensnahe Alltagslyrik, die aber nie übertrieben schmalzig wirkt, gepaart mit handwerklich gut gemachter Funkmusik. Im Saal kochte am Freitag deshalb auch gleich bei allen Anwesenden von der ersten Minute an die Stimmung hoch. Das lag vor allem an den drei Herren, die, ganz alte Schule der Tanzmusik, im feinen Zwirn auf der Bühne erschienen. Dass dies aber kein gemütliches Kaffeekränzchen mit Schokotorte und Eierlikör werden würde, war schon nach den ersten Takten klar.

Treibendes Schlagzeug, ein unheimlich dynamischer Bass-Teppich und ein Frontmann, der sich in dieses von seinen beiden Kollegen aufgespannte Netz fallen lassen konnte und seine großartige Show abzog. Und das kann er eben einfach: Ohne sich auch nur ansatzweise unangenehm aufzudrängen, schafft es der Entertainer mit der tollen Kotletten-Frisur dank seiner lockeren Art und seiner puren Begeisterung für das was er tut, das Publikum vom ersten Takt an mitzureißen.

Das alles aber immer wieder vor dem Hintergrund, das da keineswegs drei abgehalfterte Stimmungsclowns auf der Bühne herumhampeln, sondern das dort drei erstklassige Musiker stehen, die wissen, was es für eine gute Show braucht: den nötigen Drive durch mitreißende Melodien und Rhythmen, einen sorgfältig getimten Spannungsbogen, die Interaktion mit dem Publikum und natürlich das richtige Gefühl dafür, was die Leute vor der Bühne zum Mitmachen und Tanzen animieren könnte.

Getragen wurde die Tanzmusik im Disco-Sound vor allem von dem wunderbar warmen Analogsound der Orgel und eben auch von der tollen Stimme Fischers sowie den fein herausgearbeiteten Gesangsharmonien zwischen Freddy und seinem Schlagzeuger Ritchie. Daran merkte man einfach, dass hier Musiker am Werk sind, die nicht nur Klamauk machen wollen, sondern dabei auch einen hohen Anspruch an die musikalische Umsetzung haben. Die Texte, die dank des super abmischenden Tontechnikers jederzeit verständlich ins Mikrofon gesäuselt wurden, machen Mut. Freddy Fischer & Band schaffen es einfach, wenn die Welt auch aus noch so vielen kleinen und großen Problemen zu bestehen scheint, selbige mit einem Wisch wegzuwischen und gute Laune zu verbreiten. Ein Abend mit ihnen, und das Leben scheint wieder ein Stück weit einfacher. Und wer kann bei Songs „Schuhe raus und tanzen gehen“ schon widerstehen. Superdisco!

Der Jazzklub Altenburg legt jetzt erst einmal eine kleine Sommerpause ein. Am 7. September um 20 Uhr geht es mit der Lesung „Ein Klang, zwei Welten“ mit Michael Rauhut im Paul-Gustavus-Haus weiter. Der Buchautor beleuchtet dabei die Entwicklung des Blues in Ost- und Westdeutschland und wie soziale und politische Verhältnisse den Sinn von Musik formen.

Von Thomas Trummer

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