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Altenburg Freie Fahrt und besserer Flutschutz für Treben
Region Altenburg Freie Fahrt und besserer Flutschutz für Treben
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12:02 27.11.2015
Nach Abschluss der gemeinsamen Hochwasserschutzmaße in Treben ist die Straße nach Trebanz mit neuer Brücke nunmehr freigeben. Quelle: Mario Jahn
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Treben

Der Landkreis hat die Brücke über den Gerstenbach erneuert und die Kreisstraße angehoben. Die Gemeinde Treben war zuständig für den Bau eines Deiches im Westen des Ortes, einen Erdwall für Plottendorf sowie eine Flutmulde quer über eine Wiese. „Diese Baumaßnahme ist die Fortsetzung der in den Jahren 2006 bis 2008 begonnen Arbeiten in der Gesternbachaue zwischen Treben und Plottendorf“, sagte Landrätin Michaele Sojka (Linke) zur Freigabe der Straße.

Donnerstagmittag ist die Straße von Treben nach Trebanz samt Brücke nach sieben Monaten Bauzeit offiziell für den Verkehr freigegeben worden.

Die Restarbeiten, die bis Ende des Jahres entlang der Straße noch zu erledigen sind, beeinträchtigen den Verkehrsfluss nicht. „Hätte der Wettergott den gleichen langen Atem gehabt wie die Bauarbeiter, dann wäre es möglich gewesen, auch die Markierung noch auf die Fahrbahn zu bringen“, erläuterte die Landrätin. 

Die Gesamtkosten für dieses mehrfach verschobenen Projekt haben sich am Ende auf 2,25 Millionen Euro summiert. Brücke und Straße schlagen mit 845.000 Euro zu Buche. Die Kosten für den Part der Kommune belaufen sich auf 563.000 Euro. Für die Mehrkosten von 90.000 Euro habe die Gemeinde zusätzlich beantragte Fördermittel bewilligt bekommen, informierte Bürgermeister Klaus Herrmann (CDU) am Donnerstag.

„Für den durchgängigen Schutz des Ortes vor Hochwasser fehlt nur noch der Abschnitt von der Hochwasserschutzmauer hinter der Schule“, so die Kreischefin.

Im nächsten Jahr, so kündigte Sojka an, sei vorgesehen, endlich auch die Brücke über den Mühlgraben innerhalb von Treben zu erneuern. Dieses Bauwerk ist in einem so schlechten Zustand, dass es nur noch einspurig befahrbar ist. Laster dürfen die Brücke schon seit mehreren Jahren nicht mehr passieren.

Von Marlies Neumann

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