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Altenburg Freies Parken bleibt für Stadtkasse folgenlos
Region Altenburg Freies Parken bleibt für Stadtkasse folgenlos
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21:34 18.01.2012
Für das Parken in Altenburgs Innenstadt, so wie hier am Kornmarkt, muss ein Ticket gezogen werden. 452 000 Euro spülte dies 2011 in die Stadtkasse.
Altenburg

Demnach fütterten einheimische und auswärtige Autobesitzer die Parkautomaten der Stadt vergangenes Jahr mit insgesamt rund 452 000 Euro, was gegenüber 2010 einer Steigerung von reichlich 2,8 Prozent entspricht.

Dieses Ergebnis ist überraschend, weil die Verwaltung seit Ende August vergangenen Jahres an Sonnabenden bis 16 Uhr komplett auf die Erhebung von Parkgebühren verzichtet, um eine Initiative zur Belebung der Innenstadt zu unterstützen. Letztere trägt nun offenbar deutlich schneller Früchte als erwartet.

"Wir können uns auch keinen Reim darauf machen, warum die Einnahmen nicht zunächst abgestürzt sind. Es könnte sein, dass die Innenstadt attraktiver geworden ist", sagte der Sprecher der Stadtverwaltung, Christian Bettels. Eindeutigere Ursachen, etwa die Erhöhung der Gebühren oder zusätzliche Automaten, könnten ausgeschlossen werden.

So sei die Parkgebührenordnung der Stadt seit 2006 unverändert in Kraft und die Anzahl der Parkscheinautomaten blieb stabil. 56 Exemplare der unbeliebten Maschinen gibt es im gesamten Stadtgebiet.

Noch im August, kurz vor Beginn der Sonnabend-Regelung, hatte die Verwaltung mit Einbußen bei den Parkgebühren in Höhe von circa 16 500 Euro gerechnet und für dieses Jahr Mindereinnahmen von etwa 53 000 Euro prognostiziert. Jetzt will die Stadt jedoch nicht davon sprechen, dass die Neuregelung für sie finanziell ohne Folgen geblieben ist. "So kann man das ja auch nicht sehen. Hätten wir nicht auf die Gebühren verzichtet, hätten wir jetzt vielleicht noch ein höheres Plus", so Bettels.

Das Gebiet zum kostenlosen Parken an Sonnabenden bis 16 Uhr erstreckt sich von der Humboldtstraße, Haeckelstraße, Friedrich-Ebert-Straße und dem Brühl bis hin zur Wallstraße, Am kleinen Teich, Schmöllnsche Straße sowie Johannisgraben. Insgesamt sind 425 Stellplätze betroffen. Um das Vorhaben rangen Verwaltung und Geschäftsleute längere Zeit. Auslöser war die Diskussion um die Ansiedlung eines großen Modemarktes in der Leipziger Straße (OVZ berichtete).

Alexander Laboda

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