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Altenburg Frühes Aus für Altenburger Tischtennis-Spieler bei Landesmeisterschaft
Region Altenburg Frühes Aus für Altenburger Tischtennis-Spieler bei Landesmeisterschaft
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20:44 20.01.2013
Altenburg

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Von Jörg Wolf

Zwar starten Sophie und Phillip Schädlich mittlerweile für den SV Schott Jena. Aber die Geschwister leben nach wie vor in Altenburg und trainieren auch beim SV Lok, wo sie das Tischtennisspiel erlernten. Und sie wurden von etlichen hundert begeisterten Zuschauern beim Heimspiel angefeuert.

Doch dazu später. Denn die Endspiele waren nur der Höhepunkt zweier gelungener Meisterschaftstage. "Wir haben unter Beweis gestellt, dass wir so ein großes Turnier ausrichten können", sagte Organisationschef Jens Teichmann, der Abteilungsleiter beim TSV Nobitz ist. So eine Meisterschaft habe Altenburg noch nie erlebt. "Es ist im Mai 2012 eher die Idee beim gemütlichen Bier gewesen, sich um die Ausrichtung beim Verband zu bewerben", erinnerte sich Teichmanns Kollege Michael Rüger, Abteilungsleiter des zweiten Ausrichters Aufbau Altenburg.

Aus dieser anfänglichen "Schnapsidee" wurde Handfestes. "Im September 2012 erhielten wir den Zuschlag vom Verband, und dann begann die richtige Arbeit", erklärte Rüger weiter. Immerhin sollten die jeweils besten 32 Frauen und Männer des Freistaats an der Platte auch die besten Bedingungen finden und sich in der Skatstadt wohlfühlen. "Glücklicherweise haben wir auch die nötigen Partner gefunden", sagte Teichmann mit Blick auf die Sponsoren, die ins Boot stiegen, und die gute Bedingungen bietende Sportstätte, die sich mit zwölf Tischen bestens präpariert präsentierte. "Das Lob vom Verband und den Aktiven war einhellig und hat uns alle sehr gefreut", meinte Teichmann und gibt das wie auch Rüger umgehend weiter an insgesamt 50 engagierte Helfer, die diesen Erfolg erst ermöglichten.

Sportliche Lorbeeren hingegen erwarteten die beiden Macher in diesen Spitzenfeldern indes nicht: Sabine Schiesser, Nicole Posmik und Dominik Meisel vom TSV Nobitz, Horst Voigt von Aufbau Altenburg und Dominic Sommer von Lok Altenburg mussten schon in der Vorrunde die Segel streichen. "Mehr hat auch keiner erwartet", sagte Teichmann völlig entspannt.

Sicher auch Gerd Manig nicht. Der seit den 1980er-Jahren als Kreiswart agierende Fachmann verfolgte die Wettbewerbe fast komplett. "Erst einmal ist das heute eine tolle Werbung für unseren Sport", meinte er. "Immerhin haben wir ja im Altenburger Land auch 540 gemeldete Sportler, von denen 340 aktiv in einem der 14 Vereine regelmäßig spielen. Mich würde es nicht wundern, wenn wir dank dieses Turniers neue Sportler gewinnen würden." Auch mit Blick auf die circa 500 Zuschauer, die den gesamten Samstag über schon die Vorrunden im Einzel, in den Doppeln sowie dem Mixed-Wettbewerb verfolgten.

Gestern bei den entscheidenden Partien ging die Stimmung nochmals spürbar hoch bei den 400 Zuschauern. Vor allem, wenn beide Schädlichs an die Platte traten, die auch akustisch in der Halle Heimpartien bestritten. Und Sophie hatte es als Titelverteidigerin sogar noch drauf, sich selbst ihr ganz persönliches Geburtstagsgeschenk zu machen: Gestern feierte sie sozusagen mit den bis zu 180 Stundenkilometern schnellen Zelluloidbällen ihr 16. Wiegenfest. Aber so ist leider Sport: Weder Sophie noch Phillip Schädlich schafften im Einzel den Finaleinzug. Doch dafür tröstete die beiden der gemeinsam errungene und umso mehr gefeierte Sieg im Mixed und das Doppel-Finale, das Phillip Schädlich ebenso erreichte.

Männer: Chris Albrecht (Schott Jena), Frauen: Annika Fischer (TTC Schwarza), Mixed: Sophie und Phillip Schädlich (Schott Jena), Männer-Doppel: Chris Albrecht und Marius Marth (Schott Jena), Frauen-Doppel: Annika Fischer und Marie Rost (TTC Schwarza).

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