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Führung futsch nach vier Minuten

Führung futsch nach vier Minuten

Vier Minuten Tiefschlaf brachten die Skatstädter am Wochenende um den Auftaktsieg in die neue Landesliga-Saison gegen den BV Suhl. Es war die erwartet schwere Partie gegen eine Gäste-Mannschaft, die in der Abschlusstabelle der vergangenen Spielzeit über Altenburg auf Platz fünf stand.

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Harte Gegenwehr erfährt Hans-Peter Heinig am Korb. Der Altenburger Spieler macht gegen Suhl dennoch sechs Punkte. Fotos: Mario Jahn

Quelle: Mario Jahn

Außerdem haderten die Gastgeber mit der Leistung eines Schiedsrichters. Am Ende hatte der Altenburger BC mit 65:71 (15:19, 34:28, 46:56) das Nachsehen.

 

Die ersten Minuten waren auf beiden Seiten von Nervosität geprägt. Auf Altenburger Seite setzte Christian Strauß die ersten offensiven Akzente (5:1). Doch nur wenige Angriffe später wechselte die Führung. Suhl fand zu einfach den Weg zum Korb der Gastgeber (5:7). Nachdem man sich durch Lucas Eismann die Führung kurz zurückholte, konterte Suhl durch weitere Zähler in Korbnähe (9:14). Diese Führung behaupteten die Gäste bis zum Ende von Spielabschnitt eins (15:19).

 

Ein erfolgreicher Drei-Punkt-Wurf von Christian Strauß eröffnete das zweite Viertel. Weitere Zähler vom Jüngsten im Altenburger Kader, Lucas Eismann, der sein allererstes Landesligaspiel bestritt, brachten die Führung der Hausherren (22:20). Ein letztes Mal vor der Halbzeit konnte Suhl ausgleichen, ehe die Skatstädter richtig zu ihrem Spiel fanden. Defensiv stand man nun besser, zwang den Gegner zu schwierigen Aktionen. Nach Ballgewinn ging es dann schnell. In dieser Phase zeigte sich erstmals André Pohle. Hinzu kamen Punkte von Tobias Pilling und Daniel Meyer. Das Viertel ging mit 19:9 deutlich an die Gastgeber, die sich zur Halbzeit eine Sechs-Punkte-Führung erspielten (34:28).

 

Was nach der Pause geschah, konnte sich nach der Partie keiner erklären. In nicht einmal einer Minute war die Führung futsch. Individuelle Fehler brachten Suhl zurück ins Spiel. Der Altenburger Faden war plötzlich auch offensiv gerissen. Ganze fünf Minuten lief nichts zusammen. Die Gäste blieben eiskalt, starteten einen 17:0-Lauf und zwangen den Altenburger Trainer Ronny Funke zu einer Auszeit (34:45).

 

Die zweite Hälfte des dritten Spielabschnittes verlief ausgeglichener. Die Hausherren kämpften sich durch einen weiteren Dreier von Strauß und Zähler von Hans-Peter Heinig wieder auf fünf Punkte heran (42:47). Doch Suhl hatte längst erkannt, was nun möglich war. So bauten sie die Führung ihrerseits zum Ende des Viertels wieder aus (46:56).

 

Besonders unglücklich verhielt sich in dieser Phase der zweite Unparteiische, der nicht bloß falsche Entscheidungen traf, sondern grundlegende Dinge, wie die richtigen Handzeichen, einfach wegließ. Da die Mannschaft von Trainer Funke angeschlagen war, reagierte sie darauf zusätzlich gereizt. Doch genau dieser Reiz brachte noch einmal Spannung in die letzten zehn Minuten. Zunächst zog Suhl auf 15 Punkte davon (46:61). Es folgte ein kleiner 8:2-Lauf Altenburgs, dem sich nach zwischenzeitlichen Gästepunkten ein weiterer 9:0-Lauf anschloss. Dennoch blieben erneut fünf Punkte Differenz (63:68). Da mittlerweile die letzten Minuten angebrochen waren, lief den Hausherren aber die Zeit davon. Ein letztes Mal konnten die Südthüringer punkten - die Entscheidung. Das Hallo-Wach kam etwa zwei Minuten zu spät.

 

Am Ende steht eine vermeidbare Niederlage, bei der vor allem Lucas Eismann Eindruck hinterlassen hat. Der neue Spielmacher wurde ins kalte Wasser geworfen und antwortete mit gelungenen Aktionen und einer sehr guten Trefferquote. Am Ende reichten seine 13 Punkte aber nicht. Am Samstag müssen die Skatstädter zum BC Erfurt IV. Es bleibt also nicht viel Zeit zum Grübeln.

 

Altenburg: Christian Strauß (21 Punkte), André Pohle (14), Lucas Eismann (13), Hans-Peter Heinig (6), Daniel Meyer (4), Oliver Gräfe, Tobias Pilling und Michael Tschiersch (alle 2) sowie Lars Peter (1).

René Reichwagen

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