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Für Basketballer ist noch viel möglich

Für Basketballer ist noch viel möglich

Die Basketballer des Altenburger BC haben die Hinserie und den Rückrundenauftakt ihrer zweiten Landesliga-Saison hinter sich. War man zu Beginn noch mit dem Minimalziel Klassenerhalt gestartet, änderte sich dies schnell nach oben.

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Mit Christian Strauß (2.v.l.) haben die Altenburger den drittbesten Scorer der Liga, der auf fast 20 Punkte pro Spiel kommt.

Quelle: Mario Jahn

Jetzt steht Platz fünf zu Buche - punktgleich mit dem Vierten und nur zwei Punkte hinter Rang zwei, aber ebenso nur zwei Niederlagen entfernt vom Schlusslicht. In den verbleibenden sechs Spielen, von denen morgen das erste gegen den BC Erfurt IV ansteht (14.30 Uhr, Wenzelhalle), ist also noch viel möglich.

 

Dass der Altenburger BC nicht noch besser dasteht, liegt auch an der 49:57-Niederlage beim BV Suhl zum Rückrundenauftakt am vergangenen Wochenende. Allerdings verlangte das Team von Trainer Ronny Funke dem bisher ungeschlagenen Spitzenreiter dabei alles ab und roch wenige Minuten vor dem Ende an der Sensation (40:42). Doch in der Schlussphase hatte Altenburg Pech mit zwei, drei Schiedsrichter-Entscheidungen und besonders die jungen Spieler zahlten Lehrgeld.

 

Bereits zum Saisonauftakt hatte man gegen die Überraschungsmannschaft nur knapp verloren (65:71). Auch hier war für die Funke-Fünf definitiv ein Sieg drin. Es folgten ein deutlicher Auswärtssieg gegen Erfurt IV (73:48) und ein souveräner Heimerfolg gegen Oberliga-Absteiger Ilmenau (70:39). Die Mannschaft zeigte viel Selbstvertrauen und siegte anschließend auch in Gotha ungefährdet (70:45). Mit diesen Erfolgen sicherte man sich lange Tabellenplatz zwei.

 

Einen ersten Dämpfer erhielt man von Erfurt III (74:70). Ein Spiel, bei dem man lange hinten lag, am Ende sogar noch die Chance zum Sieg hatte, sie aber liegen ließ. Umso erstaunlicher war der Ausgang des folgenden Derbys gegen Hermsdorf. Auch hier lagen die Altenburger aussichtslos hinten, drehten die Partie aber in letzter Sekunde zum gefeierten 61:60-Heimsieg. Der Spielverlauf ähnelte sich auch in der letzten Hinrundenpartie in Eisenach. Doch das Glück eines weiteren Auswärtssieges blieb Altenburg versagt. Die Tigers gewannen das Spiel, wenn auch knapp, verdient (70:76).

 

Sorgen bereiten dem Trainer vor allem die ersten Viertel. Zu selten kam man gut aus den Startlöchern. Dass man sich anschließend immer wieder herankämpfte, zeigt, welch große Moral in der Truppe steckt. Die knappen Niederlagen bringen aber etwas Gutes mit sich. Sowohl Erfurt III als auch die Eisenach Tigers müssen in der Rückrunde noch nach Altenburg. Dort können sich die Skatstädter die direkten Vergleiche sichern.

 

Andererseits sollten sich die Ostthüringer an die vergangene Rückserie erinnern, in der sie Tabellenplatz zwei noch durch unnötige Niederlagen verspielten und am Ende nur Tabellensechster wurden. Die Chancen zum Aufstieg in die Thüringer Oberliga sind zwar klein, aber vorhanden. Doch ebenso möglich, wenn auch unwahrscheinlich ist, dass man ans Tabellenende durchgereicht wird. So dicht liegt alles beieinander.

 

Um ausreichend Kraft zu haben, hatte Trainer Funke seinem Team über die Feiertage freigegeben. Seit zwei Wochen trainiert die Truppe um Top-Scorer Christian Strauß (19,8 Punkte/Spiel) wieder. Die Mannschaft wird dann nach und nach, wenn auch nicht auf alle, wieder auf langzeitverletzte Spieler zurückgreifen können. Am Ende der Saison steht noch der Höhepunkt Landespokalfinale in der Wenzelsporthalle an, bei dem die Altenburger nach der zu erwarteten Niederlage gegen Regionalligist Gotha II (65:83) zwei Wochen vor Weihnachten aber nur zuschauender Ausrichter sind.

René Reichwagen

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