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Altenburg Fußball-Kreisliga: Aufteiger FC Altenburg siegt zum Schluss, Weißbach nach 0:5 auf Abstiegsplatz
Region Altenburg Fußball-Kreisliga: Aufteiger FC Altenburg siegt zum Schluss, Weißbach nach 0:5 auf Abstiegsplatz
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20:09 17.06.2014
Obwohl der FC Altenburg schon seit Wochen als Aufsteiger in die Kreisoberliga feststeht und der FSV Meuselwitz als Neunter im Niemandsland steht, schenken sich der Skatstädter Stefan Borgwardt (r.) und Philipp Opitz nichts. Quelle: Mario Jahn

Der Dritte, die SG Schmölln II, gewann das Spitzenspiel gegen den Zweiten Köstritz. Ponitz bezwang den Weißbacher SV zu Hause klar, womit die Gäste noch auf einen Abstiegsplatz rutschten. Das Spiel zwischen Schlusslicht Nöbdenitz und Gera-Leumnitz fiel aus. Absteiger Starkenberg war chancenlos in Großenstein. Windischleuba siegte in Löbichau und blieb so im Aufwärtstrend. Ehrenhain II setzte sich gegen Einheit Altenburg durch und die SG Motor/Lok Altenburg II musste gegen Wismut Gera II eine Heimniederlage einstecken.

Mit 3:2 (0:1) gab sich der FC Altenburg daheim auch gegen den FSV Meuselwitz keine Blöße. Allerdings begannen die Gäste gut, gaben den Ton an, hatten mehr Spielanteile und zeigten sich insgesamt agiler. Die logische und verdiente Folge: die Führung durch Sparbrod (45.). Die zweite Hälfte hingegen war ausgeglichen und offen. Drei Fehler der Gäste nutzen Bergemann (53.), Jahr (70.) und Schmidt (80.) zum letztlich verdienten FC-Sieg. Nach Lattenschuss von Losajev (89.) erzielte Gentsch im Nachsetzen noch das 3:2 zum Endstand.

Ähnlich eng ging es beim 1:0 (0:0)-Erfolg der SG Schmölln II gegen den SV Bad Köstritz zu. Beide Spitzenteams begegneten sich auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit sahen die Fans viel Mittelfeldgeplänkel, teilweise auch hektische Aktionen. Der Gastgeber hatte die besseren Chancen. Nach dem Wiederanpfiff forcierte Schmölln sein Spiel, kam über die Außenpositionen zu guten Gelegenheiten. Ein schöner Spielzug (65.) führte durch Bruhn zum 1:0. Schmölln stand in der Abwehr souverän und verwaltete den Sieg, über den sich Trainer Burkhardt sehr freute.

Klarer lief es am anderen Tabellenende. Durch ein 0:5 (0:1) bei Eintracht Ponitz steigt der Weißbacher SV wohl noch ab. Zu Beginn tat sich Ponitz als Gastgeber und Favorit schwer, vergab zu viele Chancen. Weißbach bot erfolgreich Paroli und hatte selbst Chancen. So wurde die Latte getroffen. Haubold (5.) hatte die Führung erzielt, die Hanke (65.), Günther (83.) und Grützki mit zwei Toren (85./88.) noch zum klaren Sieg ausbauten.

Noch herber kam es für die bereits als Absteiger feststehende SG Starkenberg beim 0:6 (0:4) in Großenstein. Der Gast geriet schnell ins Hintertreffen, der Gastgeber profitierte von Abwehrfehlern. Starkenberg stabilisierte sich, dennoch diktierte Großenstein auch nach der Pause die Partie. Starkenberg zeigte einige spielerische Akzente, ohne aber Erfolg zu haben. Großenstein legte noch zwei Treffer nach. Für den Gastgeber trafen Muxfeldt (4), Kropfelder und Schellenberg.

Genauso viele Tore, nur anders verteilt, fielen beim 4:2 (0:1)-Sieg des TSV Windischleuba beim SV Löbichau. Der Hausherr begann besser, ging durch Lorenz (3.) früh in Führung. Windischleuba fand noch nicht ins Spiel. Erst nach der Pause steigerte sich der Gast, glich durch Tietze (48.) aus, der auch die Führung (58.) besorgte. Opelt (65.) gelang zwischenzeitlich der Ausgleich. Der TSV legte nochmals nach, kam durch Walther (82.) und Gräfe (90.) zum Erfolg.

Das ersatzgeschwächte Team von Einheit Altenburg kam daheim gegen den SV Ehrenhain II mit 1:4 (0:1) unter die Räder. Höhmann brachte die Gäste mit zwei Treffern in Front, Sittel legte nach. Kertscher gelang der Ehrentreffer. Hübner machte mit dem 4:1 den Sieg der dominanten Gäste perfekt.

Knapper ging es bei der 2:3 (2:2)-Niederlage der SG Motor/Lok Altenburg II gegen Wismut Gera II zu. Schulz (18.) erzielte die Führung der Skatstädter, aber der Geraer Landesligaspieler Puhan (31.) glich aus. Nochmals brachte Kügler (41) den Gastgeber in Front. Doch nur zwei Minuten später war es wieder Puhan, der das 2:2 markierte. Die Gäste profitierten insgesamt von zwei Abwehrfehlern. So konnte Wezel in der 48. Minuten das entscheidende Tor für die Wismut-Reserve schießen.

Reinhard Weber

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