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Fußball-Kreisliga: Favoriten füllen Rollen aus

Fußball-Kreisliga: Favoriten füllen Rollen aus

Die Spitzenmannschaften der Fußball-Kreisliga sind am vergangenen Spieltag ihren Favoritenrollen weitestgehend gerecht geworden. Eurotrink setzte sich bei Lok Altenburg durch.

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So sehr sich der TSV Windischleuba (weiß) gegen Aufbau Altenburg auch müht, es reicht nicht. Letztlich verlassen die Skatstädter mit einem 6:1-Sieg den Platz.

Quelle: Mario Jahn

Lumpzig siegte sicher in Gera-Leumnitz und Aufbau Altenburg deklassierte Windischleuba mit einem halben Dutzend Tore. Weißbach holte im Abstiegskampf drei wichtige Punkte. Stark präsentierte sich auch Ehrenhain II beim Auswärtssieg in Nöbdenitz. Löbichau holte sich einen sicheren Heimsieg im Nachbarschaftsderby. Einheit hätte mehr erreichen können, schaffte nur ein Remis bei Starkenberg/Dobitschen.

 

Dass Einheit Altenburg bei Starkenberg/Dobitschen nicht über ein 2:2 (0:2) hinauskam, hatte vor allem mit Nachlässigkeiten und fehlender Durchschlagskraft zu tun. Nach zehn Minuten Abtasten schlug die Spielgemeinschaft zu. Ein Weitschuss von Landgraf brachte die Führung. Danach tat sich wenig. Als Landgraf nochmals aus 40 Metern abzog, schlug der Ball zum 2:0 ein. Einheit setzte nach der Pause auf Offensive, erzeugte Druck. So wurde auch der Anschlusstreffer durch Otto (53.) geschafft. Die Gäste setzten nach und Wirth (73.) erzielte per Strafstoß den Ausgleich. Die Gäste wollten den Sieg, aber die Spielgemeinschaft sicherte das Remis.

 

Etwas anders sah es in der Begegnung Lok Altenburg gegen Eurotrink aus, die der Gastgeber mit 2:4 (2:2) verlor. Lok begann gegen den Favoriten gut: Kügler (1.) traf die Latte. Kurz darauf gelang Schacke das 1:0. Mit einem Foulelfmeter glich Lippold (21.) aus. Nach einem Eckball knallte Hartig den Ball direkt zum 2:1 in die Maschen. Schickel nutzte einen Lok-Fehler (37.) zum Ausgleich. Nach der Pause ließ beim Gastgeber die Kraft stark nach, Eurotrink kam stärker auf. Danz (75.) brachte Eurotrink in Front. Lok war offensiv, lief in der Nachspielzeit aber in einen Konter, den Lorenz zum 2:4 abschloss.

 

Eine klare Sache war das Spiel Nöbdenitz II gegen Ehrenhain II, was Letztere 5:0 (2:0) für sich entschieden. 15 Minuten konnte der Gastgeber mithalten, dann erzielte Götze die Ehrenhainer Führung. Von da an bestimmte der Gast das Spiel, erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff durch Wunderlich. Nach der Pause ließen die Gäste Ball und Gegner laufen. Mit einem Doppelschlag von Funke (51./54.) erhöhte Ehrenhain auf 0:4. Den Schlusspunkt setzte Höhmann.

 

Noch höher gewann Aufbau Altenburg gegen Windischleuba. Ein 6:1 (1:1) stand am Ende auf der Anzeigetafel. 20 Minuten hielt der TSV mit. Müller brachte die Gäste sogar schnell in Führung (2.). Nach 14 Minuten glich Sporbert aus. Aufbau zeigte sich nun spielerisch besser, hatte klare Vorteile. Nach 55 Minuten gelang Richter das 2:1. Meier legte mit einem Doppelschlag (64./72.) zum 4:1 nach. Zwesper erhöhte auf 5:1. Der TSV musste auch noch das halbe Dutzend (84.) durch einen Strafstoß von Schmidt hinnehmen. Kampf und Moral reichten bei Windischleuba an diesem Tag nicht aus, um gleichwertig zu sein.

 

Mit 2:0 (2:0) setzte sich Löbichau im Nachbarschaftsduell gegen Schmölln/Großstöbnitz II durch. Spielerisch tat sich in einer gleichwertigen Partie wenig. Der nasse Boden machte es beiden Teams nicht leicht. Löbichau vergab einen Strafstoß. Trotzdem hatten Siebert (15.) und Kretschmer (36.) Löbichau in Front gebracht. Nach der Pause war das Spiel offen, die Gäste hatten teilweise mehr Spielanteile. Löbichau spekulierte auf Konter, die aber nicht saßen. Außerdem dezimierten sich die Gäste noch durch eine Gelb-Rote Karte.

 

Widrige Platzverhältnisse ließen in Gera-Leumnitz nur ein Kampfspiel zu, das Lumpzig 3:0 (0:0) gewann. Chancen blieben bei allem Einsatz Mangelware. Nach der Pause steigerte sich Lumpzig, zog das Tempo an, dem die Gastgeber nicht folgen konnten. So kam der Gast durch Nowak zum 1:0, Winter hatte die Vorarbeit geleistet (76.). Damit gab sich Lumpzig nicht zufrieden. Ein Doppelschlag brachte die Entscheidung. Nach Zuspiel von Saupe vollendete Arifov zum 2:0. Neun Minuten später setzte er einen Freistoß in die Maschen.

 

Der FSV Meuselwitz hingegen kam gegen Großenstein nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Der Gastgeber verschlief die erste Halbzeit, so schafften die Gäste durch Schmidt (26.) die Führung. Pech hatte der FSV bei einem Freistoß, den Haimerl an die Latte setzte. Auf der Gegenseite verhinderte Gentsch einen Treffer. Schellenberg schoss freistehend drüber. Roschka (30.) setzte das Leder neben das Tor. Drangvoll kam der FSV aus der Kabine, band Großenstein in der Abwehr. Haimerl und auch Rauschenbach verfehlten jedoch das Tor. Losajev (68.) hatte noch einen Riesenchance. Wiederum (75.) traf Haimerl die Latte per Freistoß. Nach einer Flanke von Kurth (87.) gelang Baum der erlösende Ausgleich.

 

Das Kellerduell mit Roschütz II gewann Weißbach 3:2 (2:2) und kann aufatmen. Auf schwerem Boden war es ein Arbeitssieg. Das 1:0 besorgte (7.) Walter nach einer Ecke von Schwenk. Schulze (10.) versiebte knapp. Dann kam Roschütz besser ins Spiel. Leider schied Walter verletzt aus. Trotzdem erhöhte Weißbach durch Schulz (27.) auf 2:0. Ein Abseitstor vom Gastgeber wurde nicht gegeben. In der 44. Minute erzielte Minol den Anschluss. Mit dem Pausenpfiff glich Ditschoff aus. Danach wirkte das Spiel zerfahren. Für die Entscheidung sorgte Clauß (66.). Sein Kopfball nach einer Ecke saß zum 3:2. Der Hausherr brachte den wichtigen Sieg über die Zeit.

Reinhard Weber

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