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Fußball-Kreisliga: Lumpzig lässt Konkurrenten alt aussehen

Fußball-Kreisliga: Lumpzig lässt Konkurrenten alt aussehen

Mit einem klaren Sieg in Nöbdenitz hat sich Ex-Regionalklassist Lumpzig in der Kreisliga an die Spitze gesetzt. Löbichau fiel durch die Niederlage gegen Meuselwitz auf Platz zwei zurück.

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Der Meuselwitzer Marcus Baum (r.) gewinnt das Kopfballduell gegen Marcus-Dustin Siebert. Durch den Sieg des FSV ist Löbichau nur noch Zweiter.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Von Reinhard Weber

Mit 5:2 (3:0) gewann

bei der

er Reserve. Nach 16 Minuten brachte Nowak die Gäste in Front. Lumpzig schwang technisch die bessere Klinge, dominierte. Ein Doppelschlag von Rozanowske (42./45.) brachte das 3:0. Sofort nach der Pause (46.) erhöhte Burkhardt weiter. Dabei musste Lumpzig infolge Roter Karte in Unterzahl agieren, war trotzdem stärker. Die Gäste konnten sich dann sogar einen Schongang leisten, und Arifov machte das 5:0 (60.). Zwei Treffer von Wagner waren Nöbdenitzer Ergebniskosmetik. Der Favorit hatte sich durchgesetzt und die Tabellenspitze erklommen.

 

Daran hatte auch der FSV

seinen Anteil. Denn die Schnauderstädter stoppten die Siegesserie des SV

dank eines 2:1 (0:0)-Erfolgs. Dabei verlief die erste Halbzeit ohne Höhepunkte. Die Gäste hatten nach 15 Minuten die erste Chance, der Ball strich aber am Tor vorbei. Der FSV vergab danach einen guten Konter kläglich. Bis zur Pause neutralisierten sich beide Mannschaften. Nach dem Seitenwechsel begann Meuselwitz furios, drängte die Löbichauer in die eigene Hälfte. Nach 48 Minuten bediente Haimerl Foltin, der das 1:0 machte. Nun kam der FSV zu vielen Chancen. Bis zur 60. Minute dauerte die Dominanz der Gastgeber, Haimerl hatte Pech mit einem Lattenschuss.

 

Danach kam Löbichau unerwartet (71.) zum Ausgleich. Aus dem Nichts heraus war Knoska zur Stelle und köpfte zum 1:1 ein. Der FSV zeigte jedoch Moral und steigerte sich nochmals. Die Fans wurden aber auf eine lange Geduldsprobe gestellt. Erst in der 87. Minute nutzte Arndt ein Zuspiel von Müller zum Siegtreffer. In der 90. Minute zog Lehnert den Ball aus drei Metern über die Latte. Der FSV hatte jedoch einen verdienten Sieg eingefahren.

Bereits die zweite Heimniederlage musste hingegen

verbuchen. Der WSV unterlag Lok

0:1 (0:1). Weißbach begann mit schnellem Offensivspiel, hatte so auch Chancen. Aus dem Mittelfeld wurde gegen den Ball gearbeitet und auch schnell auf Offensive umgeschaltet. Ein Heber von Schäfer (8.) ging jedoch über das Tor. Der Spielverlauf wurde nach 27 Minuten auf den Kopf gestellt. Denn Trebus versenkte eine Flanke von Schacke zum 0:1. Dabei sah die sonst sichere Abwehr um Libero Schmidt nicht gut aus, war unaufmerksam. Nun wurde Lok etwas stärker. Auf beiden Seiten boten sich Tormöglichkeiten, die ungenutzt blieben. Leider musste Kapitän Senftleben bei Weißbach verletzt ausscheiden (35.).

 

Die Abwehrreihen dominierten auch nach der Pause. Torwart Eckert (50.) parierte gegen Fehse. Nach 60 Minuten wurde ein Weißbacher Angriff wegen Abseits abgepfiffen und Paul Schwenk verzog aus 13 Metern. Ein Wermutstropfen waren in der 89. Minute die Roten Karten für Schmidt und Schöffmann. Nach Foul von Schöffmann und Rudelbildung mussten beide vom Platz. Weißbach hatte noch eine FreistoßChance (90.) durch Junghanns, der Ball fegte aber über die Latte. So blieb es beim glücklichen Gästesieg.

Alles andere als Glück hatte

daheim gegen Schlusslicht Roschütz II. Mit 6:2 (4:0) verließ der TSV am Ende den Rasen als Sieger, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Bis zur 30. Minute hatte Juckel mit drei Toren einen klassischen Hattrick erzielt. Der Gastgeber machte das Spiel, ließ die Roschützer Reserve nicht zur Entfaltung kommen. Die Abwehr der Gastgeber war wenig gefordert. Sofort nach der Pause erhöhte Schmidt auf 4:0. Nun schaltete Windischleuba einen Gang zurück, was Roschütz etwas ins Spiel brachte. Per Elfmeter verkürzte der Gast auf 1:4, aber Schmidt und Friepan machten das halbe Dutzend voll. Den Gästen gelang noch der zweite Treffer zum 6:2-Endstand. Es war für das Team von Trainer Kubik ein wichtiger Heimsieg.

 

Nicht minder wichtig war der Erfolg von

II über Einheit

. Trotz nervösem Beginn gewann die Reserve von 3:1 (0:0). Anfangs hatte Einheit mehr Spielanteile, wirkte gefährlicher - auch wenn Köhler nur die Latte traf (25.). Danach tat sich bis zur Pause wenig. Im Anschluss an die Pause konnte sich Ehrenhain spielerisch steigern. Köhler schloss eine gute Kombination (49.) zur Führung ab. Die Hausherren waren nun obenauf, Druck und Offensivspiel nahmen deutlich zu. Nach 73 Minuten erhöhte Baumann auf 2:0. Einen Ehrenhainer Ballverlust bestrafte Wich (77.) mit dem Anschlusstreffer. In der 87. Minute stellte Köhler den Sieg sicher.

 

Ähnlich eng war die Partie

gegen Gera-Leumnitz, die die Gastgeber 4:3 (1:1) für sich entschieden. Es war ein Kampfspiel, in dem Wenzel (14.) ein Solo zum 1:0 abschloss. Danach kam Gera besser in die Partie, zeigte Offensivgeist. Die Leumnitzer hatten Pech mit einem Lattenschuss. Außerdem rettete Torwart Sachsenröder mehrfach. Das 1:1 durch Scherzer (39.) aus Nahdistanz konnte er jedoch nicht verhindern. Die Gäste wurden nach der Pause noch stärker, kamen durch Wunder sogar zur Führung. Postwendend glich Leibnitz mit einem Volleyschuss aus. Danach war das Spiel verteilt, der Gastgeber stand um Libero Pröhl sicher in der Abwehr. S. Röpke und Benndorf (89.) machten den Sieg perfekt, sodass der Anschlusstreffer von Nikol (90.) zu spät kam.

 

Ohne Glück war allerdings Aufbau

. Daheim verlor der Aufsteiger auch gegen Eurotrink 1:2 (0:1). Aufbau schuf aber immer wieder Gefahr durch seine schnellen Stürmer. Nach 37 Minuten erzielte Puhan dennoch das 0:1. Aufbau zeigte sich nach der Pause energischer und offensiver, schaffte durch Zwesper den Ausgleich. Nun war die Partie offen. In der 89. Minute nutzte Lippold einen Abwehrfehler zum Siegtreffer für die Gäste - bitter für Aufbau.

 

Der SG

II ist bei Favorit Großenstein ein 3:2 (2:2)-Sieg gelungen. Schon nach sieben Minuten hatte Doppel-Torschütze Wenzel die Knopfstädter in Führung gebracht. Die Gäste spielten munter auf und erhöhten durch Bruhn (24.) auf 2:0. Aber schon im Gegenzug gelang Maxfeldt der Anschlusstreffer. Fast mit dem Pausenpfiff glich der Großensteiner Müller zum 2:2 aus. Nach der Pause war die Partie offen und wurde offensiv geführt. Wieder war es Wenzel (81.), der den Siegtreffer für die Schmöllner markierte. Mit starker Leistung hatte sich Schmölln in Großenstein verdient durchgesetzt.

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