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Fußball-Kreisliga: Lumpzig macht Aufstieg in Altenburg perfekt, Meuselwitz gewinnt knapp

Fußball-Kreisliga: Lumpzig macht Aufstieg in Altenburg perfekt, Meuselwitz gewinnt knapp

Die Würfel sind gefallen: Die Kreisliga-Kicker des SV Lumpzig haben mit einem 5:0-Sieg bei Einheit Altenburg den Aufstieg perfekt gemacht. Verfolger Eurotrink kanzelte Roschütz II mit 7:2 ab.

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Der Schmöllner Kenny Bruhn (l.) und der Meuselwitzer Marcus Baum schenken sich nichts. Am Ende hat der FSV knapp mit 1:0 die Nase vorn.

Quelle: Mario Jahn

Ehrenhain wurde seiner Favoritenrolle beim 3:0 gegen Leumnitz gerecht. Lok Altenburg siegte knapp in Windischleuba. Nöbdenitz II war Heimsieger gegen Starkenberg. Und das Spiel Aufbau Altenburg gegen Weißbach wurde beim Halbzeitstand von 7:0 infolge von Unwetter abgebrochen.

 

Ohne fünf Stammspieler war Einheit Altenburg bei der 0:5 (0:2)-Niederlage gegen Lumpzig machtlos. Der Favorit ging durch Kratzsch in Führung, die Rosanowske ausbaute. Lumpzig gab bis zur Pause den Ton an. Einheit wollte nach dem Seitenwechsel Paroli bieten, was aber nicht gelang. Das Gäste-Team um Trainer Hoffmann zeigte sich clever und zeigte kluges Konterspiel. Arifov und Rozanowske (2) stellten schließlich den Endstand her, der den Wiederaufstieg in die Kreisoberliga bereits vor dem letzten Spieltag bedeutet.

 

Ähnlich klar, mit 3:0 (2:0), schlug Ehrenhain II Gera-Leumnitz. In der ersten Halbzeit war die Partie gleichwertig und fand vorwiegend im Mittelfeld statt. Barthel und ein Eigentor der Gäste führten zum Pausenstand. Leumnitz kam nach Wiederanpfiff besser in die Partie, aber die Ehrenhainer Abwehr agierte sicher. Ein Konter der Gastgeber führte zum sicheren 3:0.

 

Wesentlich knapper ging es zwischen Windischleuba und Lok Altenburg zu. Am Ende behielten die Skatstädter mit 3:2 (2:0) die Oberhand. Lok begann besser, ging durch Schacke in Front. Reichelt erhöhte auf 2:0. Kurz vor der Pause schoss Stöbe knapp vorbei. Windischleuba kam dann besser aus der Kabine. Nach einem Eckball erzielte Pfefferkorn den Anschlusstreffer. Der Gastgeber wurde nun druckvoller, aber Schöffmann erhöhte für Lok auf 3:1. Im Gegenzug verkürzte Walter mit einem Elfmeter, mehr ging nicht. Lok übergab nach Spielende eine Spende für den Windischleubaer Kindergarten, wofür der Gastgeber dankte.

 

Mit 4:2 (1:1) bezwang Nöbdenitz II die SG Starkenberg/Dobitschen 4:2 (1:1). In einem verteilten Spiel gelang Simon (15.) das 1:0. Die Gäste glichen sechs Minuten später aus. Nach der Pause gelang Junghans die Führung, aber die Gäste schafften den erneuten Ausgleich. Mit zwei weiteren Treffern kam Nöbdenitz noch zum verdienten Heimsieg.

 

Ein knappes 1:0 (0:0) rettete der FSV Meuselwitz gegen Schmölln/Großstöbnitz II über die Zeit. Der Gastgeber tat sich zu Beginn schwer, die Gäste boten Paroli. Müller traf den Pfosten, auf der Gegenseite parierte Gentzsch zweifach. Losajew und Haimerl scheiterten knapp. Nach 68 Minuten schloss Müller den besten Angriff zum Siegtor ab. Vor dem Spiel erhielt der FSV von der VR-Bank einen Scheck über 500 Euro für seine Kinder- und Jugendarbeit.

 

Der SV Löbichau kam in Großenstein nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus. Zwar gelang dem Gast durch Höring das 0:1, aber nach 30 Minuten glich Patzendorf aus. Löbichau blieb offensiv. Nach Flanke köpfte Knoska zum 1:2 ein. Nach der Pause erhöhte Großenstein den Druck. In der 66. Minute verletzte sich der Löbichauer Keeper und wurde durch einen Feldspieler ersetzt, sodass Großenstein per Freistoß ausglich (88.).

 

Im Nachholspiel brachte die Nöbdenitzer Reserve dem Zweiten Eurotrink Gera eine empfindliche 2:3 (0:1)-Niederlage bei. Nöbdenitz bot eine der besten Saisonleistungen, war hochmotiviert. Kampf und Einsatz stimmten, was Eurotrink beeindruckte. Simon (20.) brachte die Führung, die Matthäus (70.) ausbaute. Ein Freistoß von Jörg Fleischer führte zum Anschlusstreffer und einen Abwehrfehler nutzte Schiker (80.) zum Ausgleich. Nöbdenitz zeigte Moral, sodass Pierre Schlenzig schließlich der absolut verdiente Siegtreffer gelang (85.).

Reinhard Weber

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