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Fußball-Kreisliga: Motor/Lok II verteidigt Spitze, FSV Meuselwitz bleibt dran

Fußball-Kreisliga: Motor/Lok II verteidigt Spitze, FSV Meuselwitz bleibt dran

In der Fußball-Kreisliga hat die SG Motor/Lok Altenburg II die Spitzenposition mit einem knappen Sieg gegen Großenstein verteidigt. Der FSV Meuselwitz bleibt ihr aber nach dem klaren Erfolg gegen schwache Starkenberger dicht auf den Fersen.

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Marcus Baum (vorne) und der FSV Meuselwitz sind für die Starkenberger einfach zu schnell.

Quelle: Mario Jahn

Köstritz drehte die Partie in Ehrenhain und verweilt in der Spitzengruppe. Der FC Altenburg fertigte die SG Schmölln II klar mit 5:0 ab und ist weiter in der Verfolgerrolle. Aufsteiger Ponitz siegte bei Nöbdenitz II, hat sich im Mittelfeld etabliert. Einheit Altenburg konterte Löbichau mit 5:2 nieder. Auch Weißbach siegte und gab die Rote Laterne damit an Wismut Gera II ab.

 

Zwischen der SG Motor/Lok Altenburg II und Großenstein entwickelte sich ein gutes Kreisligaspiel, was der Gastgeber 1:0 (1:0) für sich entschied. Die Skatstädter legten dank eines Tores von Huke (7.) einen Blitzstart hin. Altenburg verlor aber bald den Spielfaden. So musste Keeper Meißner mehrfach retten. Großenstein war vor allem mit langen Bällen gefährlich. Nach der Pause baute der Gastgeber wieder Druck auf, aber Großenstein setzte beherzten Kampf dagegen. Reichelt und Schacke vergaben gute Chancen. Auch Großenstein hatte in der Schlussphase zwei Möglichkeiten, sodass sich Motor/Lok am Ende zum Sieg zitterte.

 

Ganz anders lief es beim 4:0 (2:0) des FSV Meuselwitz gegen die SG Starkenberg. Nach zwölf Minuten erzielte Barth die Führung. Sander (38.) erhöhte nach einer guten Kombination per Nachschuss. Der Gast blieb ohne Chancen, hatte defensiv zu tun. Nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild, der FSV war stets auf dem Vormarsch. Schneider (50.) erhöhte auf 3:0. Die Gäste brachten es nur auf eine Chance.In der 68. Minute baute Sander das Ergebnis auf 4:0 aus.

 

Noch torreicher war die Partie zwischen dem SV Ehrenhain II und Bad Köstritz. Allerdings hatte Ehrenhains Reserve das bessere Ende nicht für sich, unterlag 3:4 (3:1). Zunächst vergab der Gastgeber aber viele Chancen. Da war es symptomatisch, dass ein Eigentor der Gäste zum 1:0 führte (5.). Nach einer Ecke erhöhte Höhmann auf 2:0. Einen Ehrenhainer Abwehrfehler (24.) nutzte Bonde zum Anschlusstreffer. Barthel (36.) ließ Ehrenhain dann auf 3:1 enteilen. Dass das aber noch keine Vorentscheidung war, zeigte sich nach dem Seitenwechsel. Denn Bonde (52.) verkürzte auf 2:3, Radziej glich aus. Nach einer Ecke gelang Gröst noch das Siegtor für Köstritz.

 

Cleverer stellte sich der FC Altenburg bei seinem 5:0 (1:0) über die SG Schmölln II an, ging durch Jahr (6.) in Front. Der Gastgeber war spielerisch und kämpferisch besser. Dabei konnte Schmölln bis zur Pause die Partie offen halten, brach aber nach Seitenwechsel ein. Jahr (53.) erhöhte auf 2:0. Schmidt (58.) ließ das 3:0 folgen und Zwesper und Meier schraubten den Sieg in der Schlussphase noch in die Höhe.

 

Bis zur Pause war auch die Partie Traktor Nöbdenitz II gegen Eintracht Ponitz offen, dann aber legte der Aufsteiger eine Schippe drauf und gewann 2:0 (0:0). Per Freistoß erzielte Schulze (72.) die Gästeführung, er selbst baute diese per Elfmeter noch aus (76.).

 

Nur unwesentlich schneller entschied Einheit Altenburg ein Spiel gegen den SV Löbichau mit 5:2 (1:1) für sich. Bereits nach drei Minuten führte Löbichau dank Siebert. Einheit tat sich anfangs recht schwer, fand dann aber langsam in die Partie. Im Nachsetzen (28.) glich Wich aus. Löbichau ließ nach der Pause nach, was Einheit nutzte und nun spielbestimmend war. Wich (49.) erzielte das 2:1, Weidlich (53.) legte zum 3:1 nach und Strehler (55.) machte mit dem 4:1 die Überlegenheit des Gastgebers deutlich. Wich verwandelte noch einen Strafstoß zum 5:1. Angesichts dessen war das 2:5 durch Schulz (77.) nur noch Kosmetik.

 

Aufgrund mangelhafter Chancenverwertung verlor der TSV Windischleuba bei Gera-Leumnitz 2:3 (0:1). Trotz Ausgeglichenheit vor der Pause kam Leumnitz durch Schmidt (41.) in die Vorhand. Nach der Pause parierte Naumann einen Strafstoß. Dann erhöhte Scherzer (62.) auf 2:0. Koch verkürzte mit einem 35-Meter-Schuss auf, aber postwendend erhöhte (74.) Scherzer auf 3:1. Da kam der Anschlusstreffer von Pfefferkorn mit einem herrlichem Volleyschuss (81.) zu spät.

 

Dank des 3:2 (2:0)-Erfolges bei Wismut Gera II reichte der Weißbacher SV die Rote Laterne an die Gastgeber weiter. Clauß legte mit einem Doppelschlag (13./15.) die Grundlage für Weißbachs ersten Saisonsieg. Dann musste Torwart Eckardt zweimal retten (32./36.) und Seidel (34.) traf die Latte. Ein fragwürdiger Elfmeter (47.) brachte Wismut wieder heran. Einen Abwehrfehler nutzte Scherzer per direktem Eckstoß zum Ausgleich. Nun war die Partie offen. Als Schulze (70.) Schäfer bediente, erzielte dieser das 2:3. Weißbach musste verletzungsbedingt die letzten zehn Minuten in Unterzahl auskommen, brachte den Sieg aber auch dank einer gelb-roten Karte für die Wismut (88.) über die Zeit.

Reinhard Weber

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