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Fußball-Kreisoberliga: Aufstieg rückt für Rositz näher

Fußball-Kreisoberliga: Aufstieg rückt für Rositz näher

Der SV Rositz kommt dem Aufstieg in die Fußball-Landesklasse immer näher. Am Sonntag verteidigte der Kreisoberliga-Spitzenreiter seinen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Post Gera dank eines 4:0-Sieges gegen Berga.

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Die Rositzer um Patrick Daniel (l.) spielen die Gäste aus Berga an die Wand und gewinnen am Ende 4:0. Damit behauptet der Spitzenreiter seine sieben Punkte Vorsprung vor Post Gera.

Quelle: Mario Jahn

Gößnitz und Lumpzig trennten sich im Kreisderby remis. Auch Schmölln kam beim Pokalfinalisten in Ronneburg über ein torloses Remis nicht hinaus. Lucka entführte im weiteren Kreisderby aus Fockendorf clever die Punkte. Nöbdenitz behauptete sich im Abstiegsduell gegen Monstab/Lödla mit 5:0.

 

Von der Pokalniederlage in Ronneburg hat sich der SV Rositz gut erholt, war beim 4:0 (1:0) gegen harmlose Bergaer nie in Gefahr. Der Hausherr diktierte das Spiel. Nach einer Eingabe von Marcel Demmrich (30.) köpfte Toni Leutert zum 1:0 ein. Die Gäste blieben ohne Möglichkeiten, waren in der Abwehr gebunden. Rositz stürmte weiter, war aber oft zu umständlich. In der 41. Minute holte Leutert den Ball nach einem Konter von der Linie. In der 52. schob André Kahnt zum 2:0. Dann fing Patrick Reichel einen Ball in letzter Sekunde ab. In der 60. Minute setzte sich Ron Baudach durch, wurde gefoult. Den fälligen Elfmeter setzte Kevin Undeutsch zum 3:0 in die Maschen. Das Spiel war entschieden, aber Rositz legte nach. Einen schönen Spielzug aus der Abwehr über Daniel schloss André Kahnt zum 4:0 ab. Auffällig stark präsentierte sich Neuzugang Nico Matthäus.

 

Beim Pokalfinalisten Ronneburg holte die SG Schmölln ein leistungsgerechtes Remis, wie Trainer Östreich erklärte. Beide Mannschaften neutralisierten sich, hatten starke Abwehrreihen, was das 0:0 zeigte. Ronneburg hatte vor der Pause zwei Chancen, aber Torwart Phillipsen parierte. Auch die Knopfstädter hatten Möglichkeiten, Pohl und Müller vergaben. Das Spiel blieb offen und auch ausgeglichen nach der Pause. Bei der SG musste Torjäger Pohl verletzt ausscheiden. Beide Mannschaften fanden sich mit dem Remis ab und waren damit zufrieden.

 

Im Abstiegsduell verschaffte sich der SSV Nöbdenitz mit einem 5:0 (3:0)-Heimerfolg gegen den TSV Monstab/Lödla viel Luft. Dagegen wird es für die Gäste immer enger. Matthäus gelang vor der Pause ein lupenreiner Hattrick zum 3:0 (3./14./28.). Nöbdenitz kam nie in Gefahr, weil Monstab zu schwach war und wenig Gegenwehr leistete. Auch nach der Pause blieb Nöbdenitz drangvoll, operierte offensiv. Kaufmann legte per Elfmeter zum 4:0 nach. In der 82. Minute gelang ihm auch das 5:0.

 

Eine ärgerliche, weil vermeidbare 1:2 (0:1)-Niederlage kassierte der SV Eintracht Fockendorf gegen den FSV Lucka. In einem guten Spiel verlor der Hausherr, weil die Gäste ihre Chancen besser nutzten. Trotz hohen Tempos waren in der ersten Halbzeit die Abwehrreihen meist auf der Höhe. Die erste Chance hatten die Gäste mit einem gefährlichen Freistoß (12.), danach antwortete Georg Kleinoth mit einem Lattentreffer (21.). Anschließend fehlte der Eintracht die Treffsicherheit: Jens Bergners Kopfball war für Uhlemann kein Problem (28.), Tim Fleischer verzog mit dem Fuß (31.) und Georg Kleinoth per Kopf (32.). Dann wurde die Eintracht-Abwehr von einem hohen Ball von Frömberg überrascht und Pein traf mit einem straffen Volleyschuss aus 25 Metern zum 0:1 (36.). Wenig später vergab Philipp Gerth den möglichen Ausgleichstreffer, weil sein Schuss zu unplatziert war (39.). Nach der Pause war bei der Eintracht der Wille zu erkennen, noch einen Gang hochzuschalten, aber das Solo von Georg Gerth wurde noch zum Eckball geklärt (47.) und ein Schuss von Jens Bergner ging übers Tor (54.). Lucka antwortete. Erst lenkte Sebastian Kleinoth einen Schuss an die Latte (57.), dann gewann er sein Duell gegen Fischer, der die Fockendorfer Abwehr stehenließ. Quasi im Gegenzug knallte Christoph Kleinoth das Leder an den Pfosten (66.). Kurz darauf verzog Torsten Müller frei am langen Pfosten. Statt des Ausgleiches entwischte Fischer ein zweites Mal, aber die hinterhereilenden Fockendorfer kämpften, bis Sonntag im x-ten Nachschuss den Ball doch noch zum 0:2 über die Linie beförderte (72.). Mit einem satten Flachschuss zum 1:2-Anschlusstor brachte Bergner die Einheimischen zurück ins Spiel, aber die Gäste ließen keinen weiteren Treffer zu, was die dritte Pleite in Folge bedeutete.

 

Mit einem 1:0 (0:0) trennten sich der FSV Gößnitz und der SV Lumpzig. Schon nach zwei Minuten scheiterte der Gastgeber per Elfmeter. Nach der Pause gelang dann den Pleißestädtern durch Stenzel (49.) die Führung. Fieder sorgte dann aus Nahdistanz (89.) für den Ausgleich.

 

Reinhard Weber/Steffen Fleischer

Haegeler

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