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Altenburg Fußball-Kreisoberliga: Spitzenreiter Rositz tut sich weiter schwer
Region Altenburg Fußball-Kreisoberliga: Spitzenreiter Rositz tut sich weiter schwer
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19:19 14.04.2014
Tim Stenzel (l.) und seine Gößnitzer Kollegen agieren gegen Rositz (weiß) so clever, dass der Favorit fast verliert. Quelle: Mario Jahn

Lumpzig und Monstab/Lödla müssen nach ihren Niederlagen aufpassen, nicht in den Abstiegskampf zu geraten, in dem Nöbdenitz nach der Pleite gegen Lucka bereits angekommen ist. Im Kreisderby schrammte Spitzenreiter Rositz nur knapp an einer Niederlage vorbei.

Vor der Rekordkulisse von 300 Fans tat sich der SV Rositz auf dem sanierten Grün in Gorma schwer, kam gegen den FSV Gößnitz über eine 2:2 (0:0) nicht hinaus - und war damit noch gut bedient. Der Gastgeber begann verheißungsvoll, hatte die erste Chance (6.). Reichel flankte, aber Daniel verzog. Ein Ablauf, der sich mit anderen Konstellationen wiederholte. Denn der Gast war geschickt eingestellt, stand tief und machte die Räume eng, was Rositz nicht behagte. Nach vorn wurde auf Konter gewartet. Nach der Pause war Daniel frei durch, scheiterte jedoch. Im Gegenzug musste Fleißner gegen Helbig retten. Als Gößnitz einen Konter (57.) fuhr, wurde dieser per Foul gebremst. Helbig verwandelte vom Punkt zur FSV-Führung. Einen weiteren Gegenstoß schloss er zum 0:2 ab (59.). Rositz war geschockt. Die Aktionen waren zu verkrampft. Der Favorit steckte aber nicht auf. Nach Foul an Reichel verwandelte Undeutsch den Strafstoß zum 1:2 (2.). Rositz setzte nach. In der 87. Minute staubte Götze nach langem Pass zum 2:2 ab. Nach Flanke von Kahnt hätte Reichel fast noch das Siegtor gemacht. Auch Gößnitz hatte noch eine Konterchance. Es blieb aber beim Remis.

Mit einem 2:1 (1:0)-Erfolg beim TSV Monstab/Lödla sicherte die SG Schmölln ihren dritten Platz. Nach einem Foul an Pohl (28.) verwandelte Neumaier den Strafstoß zum 0:1. Monstab versuchte sich mit Kontern. Erst nach der Pause wurde der Gastgeber offensiver. Der Hausherr traf die Latte und Vincenz parierte mehrfach. Nach einer Flanke (74.) köpfte Pohl zum 0:2 ein. Monstab kam durch Rehdorf zum Anschlusstreffer (75.). Danach gab es noch Gastgeber-Chancen, es blieb aber beim kontrollierten Gästesieg.

Bei der 1:3-Niederlage von Eintracht Fockendorf beim SV Aga setzte Trainer Arndt Nestler verstärkt auf die Jugend. Aber gegen die routinierten, technisch guten und auch körperlich überlegenen Gäste konnten die jungen Gastgeber nur in der Anfangsphase mithalten. Als nach 20 Minuten ein Freistoß schnell auf Froherz gespielt wurde und dieser zum Solo ansetzte, brauchte Krawczyk nach dessen Eingabe den Ball nur noch über die Torlinie drücken. Von da an kontrollierte der Gast die Begegnung und ließ die Eintracht nicht mehr ins Spiel kommen. Folglich blieben Ausgleichschancen Mangelware. Aber auch die Fockendorfer ließen kaum Tormöglichkeiten der Gäste zu. Dennoch erhöhte erneut Krawczyk (65.). Nur fünf Minuten später stellte Aga die Weichen endgültig auf Auswärtssieg, als Tretbar mit einem herrlichen Distanzschuss in den kurzen Winkel das 0:3 erzielte. Eigentlich war Aga dem vierten Treffer näher, aber erst parierte Sebastian Kleinoth großartig den Schuss von Hemmann (80.), dann half die Lattenunterkante (82.). Letztendlich sorgte Christoph Kleinoth nach einer schönen Kombination über Maximilian Kniese und Christian Schellenberg mit einem cleveren Flachschuss für den Ehrentreffer zum 1:3 (86.).

Eine bittere, weil im Abstiegskampf schwer wiegende 0:3 (0:2)-Pleite kassierte Traktor Nöbdenitz zu Hause gegen den FSV Lucka. Die Gäste zeigten sich in ihrer Spielweise, aber vor allem im Abschluss cleverer. Nach 21 Minuten brachte Eschenbaum den FSV in Front, Bieda (43.) legte nach. Nach der Pause wurde Nöbdenitz stärker. Chancen wurden erarbeitet, ein Treffer aberkannt. In der 58. Minute nutzte Fischer einen Nöbdenitzer Fehler zum 0:3.

Der SV Lumpzig musste sich beim Favoriten Post Gera knapp mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Nach vier Minuten erzielte Klein die Post-Führung. Lumpzigs Keeper parierte noch einen Elfmeter. Es war bis zur Pause ein offenes Spiel, indem sich die Gäste nicht versteckten. Ein Kopfball von Nowak klatschte jedoch an die Latte. Es blieb beim 0:1.

Reinhard Weber/Steffen Fleische

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