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Fußball-Kreisoberliga: ein Blick zurück und nach vorn

Fußball-Kreisoberliga: ein Blick zurück und nach vorn

Sieben Mannschaften aus dem Altenburger Land sind in der Kreisoberliga Ostthüringen aktiv - bislang mit unterschiedlichem Erfolg.

Altenburg.

 

 

Als Spitzenteam zeigte sich - wie schon im Vorjahr in der Regionalklasse - der

. Hinter dem Favoriten Gera-West steht das Team von Trainer Reinhardt Weiße derzeit mit 31 Punkten auf Rang zwei. Neun Siegen stehen vier Remis und drei Niederlagen gegenüber. Abwehrstark präsentierte sich der SV bisher. So ließ die Defensiv-Abteilung um Kevin Undeutsch nur 13 Gegentore zu, was Staffelrekord ist. Erfolgreichster Torschütze ist Ron Baudach mit fünf Treffern. Seine Besonderheit: Er kann als Stürmer sowohl Tore schießen als auch als Keeper welche verhindern.

 

Dabei sah es zum Saisonauftakt gar nicht so gut aus. Denn Rositz kam gegen Gößnitz über ein Remis nicht hinaus, unterlag den Pleißestädtern auch im Rückspiel. Seine Heimstärke vor der größten Fankulisse der Liga machte der SV mit fünf Erfolgen vor eigenem Publikum deutlich. Von den drei Niederlagen schmerzten besonders die im Spitzenspiel bei Gera-West (0:2) und die in Hohndorf, als die Gastgeber per umstrittenen Sportgerichtsurteil die Punkte bekamen, nachdem ein Fan den Schiedsrichter tätlich angegriffen hatte (OVZ berichtete). Dennoch liegt die Weiße-Elf im Soll, wird sich nach der Winterpause steigern wollen. Gelingt das und setzt sich das gute Management fort, sollte Rositz auch am Ende der Rückrunde an der Tabellenspitze zu finden sein.

Ebenfalls eine gute Bilanz kann der

aufweisen. Sieben Siege, drei Unentschieden und ebenso viele Niederlagen reichen für Rang vier. Der FSV hat es in den vergangenen Jahren immer wieder verstanden, eine spielstarke Mannschaft zusammenzustellen.

 

Zum Auftakt wurde Aufsteiger Bad Köstritz mit 4:1 abgefertigt. Weitere vier verdiente Heimerfolge gab es. Einzig Post Gera musste man sich in Lucka beugen (1:2). Auswärts haperte es deutlich häufiger (dreimal). Beachtlich waren jedoch die Siege in Hohndorf und Schmölln. Christian Hering (8 Tore) und Felix Fischer (7) sind des FSV erfolgreichste Torschützen. Durch zwei Nachholpartien könnte sich Lucka zum Start der Rückrunde im März sogar noch ein Stück nach vorn bewegen.

 

sicherte sich den siebenten Platz. Mit sechs Siegen bei drei Remis und fünf Niederlagen hat der SSV eine positive Bilanz. Allerdings lief der Traktor zu Beginn noch nicht. Eine Heimniederlage gegen Gera-Aga (1:4) war die Folge. Nach einem Punktgewinn in Fockendorf gelang Nöbdenitz erst an Spieltag drei der erste Sieg gegen Hohndorf (3:1). Anschließend wechselten sich Höhen und Tiefen ab.

 

Auswärts aber konnte man dank des gefürchteten Konterspiels mehrfach punkten. So gewann das Team in Köstritz, Ronneburg, Gößnitz und bei Post Gera. Gegen den Spitzenreiter Gera-West holte Nöbdenitz ein beachtliches Remis. Erfolgreichster Torschütze mit fünf Treffern ist Silvio Rosemann. Allerdings trägt der SSV ein Manko mit sich herum: die dünne Personaldecke. Dennoch dürfte man seine Position künftig verbessern.

Unzufrieden mit der Zwischenbilanz ist die

auf Rang neun. Sechs Siegen stehen zwei Remis und sechs Niederlagen gegenüber. Die ausgeglichene Bilanz darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Trainerduo Daniel Burkhardt und Mario Östreich oft nicht in Stammbesetzung arbeiten konnte. Mit einem Remis bei Post Gera und zwei weiteren Siegen starteten die Knopfstädter verheißungsvoll. In Rositz begannen aber die Probleme (0:3), sodass gegen Aufsteiger Monstab/Lödla eine bittere 0:2-Heimniederlage folgte.

 

Während die 0:2-Pleite bei Gera-West unvermeidbar war, erschienen die Niederlage gegen Aga und die 2:6-Klatsche gegen Kraftsdorf als bitter, weil vermeidbar. Bester Torschütze ist Christian Pohl mit fünf Treffern. Die Schmöllner werden sich gewaltig strecken müssen, wenn sie noch etwas reißen wollen.

 

eröffnet den Reigen der Teams mit einem negativen Punkte-Saldo. Die vier Siege, vier Remis und sechs Niederlagen reichten letztlich nur für Platz zehn. Mit zwei Remis erfolgte der Saisonstart. Trainer Arndt Nestler hatte es jedoch nicht immer leicht, einen starken Kader aufzustellen, weil oft Stammkräfte fehlten. Das erklärt auch das krasse Auf und Ab der Eintracht. So stehen Siege wie das 6:1 über Wismut Gera II oder das 4:0 gegen Gößnitz unnötigen Pleiten gegenüber. Fockendorf wird in der Rückrunde bemüht sein, sich in der Tabelle nach oben zu arbeiten. Beste Offensivkraft war bislang Georg Gerth, der fünf Tore erzielte.

 

Direkt hinter der Eintracht liegt der

auf Rang elf. Vier zum Teil überraschende Siege, vier Remis und sieben Niederlagen stehen bei den Pleißestädtern zu Buche. Auch Trainer Heiko Winter hatte oft mit berufs- und verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen. So fand man nur schwerlich eine Stammbesetzung. Trotzdem hat sich Gößnitz im Saisonverlauf steigern können. Zum Auftakt wurde in Rositz ein Remis erkämpft, danach aber bei Gera-West 1:7 verloren.

 

Achtbar war der 2:0-Sieg gegen Lucka, auch der klare 5:1-Erfolg gegen Daßlitz ist hoch zu bewerten. Mit einem 8:0-Sieg wurde Wismut Gera II in die Schranken verwiesen. Auch Favorit Rositz schlug man 3:0. Gegen Aga, Nöbdenitz und Schmölln setzte es hingegen vermeidbare Niederlagen. Das Team hat zweifelsohne Potenzial, was es auch zeigen wollen wird. Christoph Goedicke gehört mit neun Toren zu den besten Schützen der Liga. Aber er steht oft alleine da.

Aufsteiger

hat sich bislang Rang zwölf gesichert. Von den 13 Spielen gewann der Neuling vier, spielte dreimal unentschieden und kassierte sechs Niederlagen. Allerdings steigerte sich das Team um Goalgetter Torsten Müller (5 Treffer) stetig. Ein erstes Achtungszeichen setzte man mit dem torlosen Remis gegen Gera-West. Der erste Sieg gelang gegen Aga (3:1). Bemerkenswert war zudem der Auswärtssieg bei Schmölln/Großstöbnitz. Nach kurzer Eingewöhnungsphase zeigten die Monstaber bald, das sie konkurrenzfähig sind. Mit den gezeigten Leistungen dürfte sich der TSV auch am Ende im Mittelfeld platzieren.

Thomas Haegeler/Reinhard Weber

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