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Gassi-Gehen mit Alpakas in Tegkwitz

Exoten im Dorf Gassi-Gehen mit Alpakas in Tegkwitz

In Tegkwitz sind Dave und Julius bekannt wie bunte Hunde – dabei sind die beiden Vierbeiner Alpakas. Doch Frank Boll geht jeden Tag mit den beiden zahmen Kleinkamelen in seinem Dorf spazieren. „Und alle zwei Tage ein große Runde. Immer so fünf, sechs Kilometer“, erzählt er. Vor etwa zweieinhalb Jahren haben er und seine Frau die Tiere angeschafft.

Exoten auf der Dorfstraße: Frank Boll geht mit seinen beiden Alpakas Dave und Julius in Tegkwitz eine Runde.

Quelle: Jörg Reuter

Tegkwitz. In Tegkwitz sind Dave und Julius bekannt wie bunte Hunde – dabei sind die beiden Vierbeiner Alpakas. Doch Frank Boll geht jeden Tag mit den beiden zahmen Kleinkamelen in seinem Dorf spazieren. „Und alle zwei Tage ein große Runde. Immer so fünf, sechs Kilometer“, erzählt er und krault Dave hinterm Ohr. Vor etwa zweieinhalb Jahren haben er und seine Frau die Tiere angeschafft. Seit seiner Knie-OP geht der Rentner gern und oft wandern. Bei einer seiner Nordic-Walking-Touren kam er an einer Wiese mit Alpakas vorbei. Es habe nicht viel mehr als einen Blick aus den tiefbraunen Kulleraugen der Alpakas gebraucht und Frank Boll war klar: Er tauscht die Stöcke gegen Leine und Gerte und schafft sich die kuschligen Südamerikaner an.

„Außerdem haben wir einen ziemlich großen Garten, das war uns dann auch zu viel, inzwischen sind ja die Kinder raus“, plauderte er über den Gartenzaun mit den Nachbarn. Er trennte zwei Drittel ab und schuf ein Alpaka-Paradies mit Stall, Unterstellmöglichkeit, Pool und so weiter. Die Anden-Kamele werden zwar schon seit Jahrhunderten wegen ihrer Wolle von Indios gezüchtet und gehalten. In Deutschland zählen sie aber als Wildtiere, was sich bei Steuer und Versicherung auswirkt. „Erst recht, weil ich mit ihnen in der Öffentlichkeit spaziere.“ Was er aber um keinen Preis missen möchte. Ein wenig seien sie nämlich wie Hunde, nur pflegeleichter, findet Frank Boll. Wenn es zum Besispiel in Strömen regnet, lässt er auch mal die Gassi-Runde aus. Für die Alpakas kein Problem.

Von Jörg Reuter

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