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Altenburg Gefährlich glatte Straßen und Gehwege: 15 Unfälle im Altenburger Land
Region Altenburg Gefährlich glatte Straßen und Gehwege: 15 Unfälle im Altenburger Land
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16:03 01.03.2016
Die Polizei registrierte etwa 15 Unfälle wegen glatter Straßen. (Symbolfoto) Quelle: dpa-Zentralbild
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Altenburg

Etwa 15 Verkehrsunfälle zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmittag – das ist die Bilanz des Wintereinbruchs pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang. Binnen weniger Stunden verwandelten sich Straßen und Gehsteige im Landkreis in gefährlich glatte Pisten.

Wie die Polizei in Altenburg informierte, ereignete sich in der Nacht gegen 4 Uhr auf der Landstraße zwischen Remsa und Münsa der schwerste Unfall. Ein Autofahrer drehte sich dort mit seinem PKW und landete an einem Baum. Dabei wurde der Mann leicht verletzt. Ebenfalls leicht verletzt wurde ein 24-Jähriger in Schmölln. Kurz vor acht stieß er mit seinem Mitsubishi auf der Crimmitschauer Straße Höhe Betonwerk mit einem LKW zusammen. Auch er war zu schnell auf der glatten Straße unterwegs.

Mit dem Schrecken kam eine Frau davon, die sich vorgestern mit ihrem BMW auf die Seite legte. Sie war auf der Bundesstraße 7 Richtung Leipzig unterwegs und fuhr unaufmerksam erst auf die Gegenspur. Beim Versuch, zurück auf ihre Fahrbahn zu kommen, landete der PKW auf der Mittelleitplanke, die das Auto wie eine Rampe umkippte.

Laut Polizeiangaben wurden in Altenburg und Schmölln insgesamt vier, in Windischleuba zwei Unfälle gezählt, mit nennenswerten Schäden. Dazu zählt auch der Cash bei Haselbach. Dort landete das Fahrzeug auf den Dach. Zum Glück entstand lediglich Blechschaden. Bei drei weiteren Vorkommnissen gerieten Autos ins Rutschen, wobei die Fahrzeuge nur leicht beschädigt worden.

Unter den Fußgängern sind bei Schnee und Glätte besonders ältere Menschen gefährdet. Deshalb würden die meisten Bewohner der Hospitalstiftung Altenburg auch drinnen bleiben, wenn draußen Sturzgefahr besteht, erklärt Nicolette Höch-Barthel aus der Verwaltung auf OVZ-Anfrage. „Darüber hinaus sind meistens bei den Spaziergängen unserer Bewohner ohnehin Betreuungskräfte dabei. Die achten natürlich bei solchen Wetter besonders darauf, dass nichts passiert“, sagt sie weiter.

Auch die Bewohner der Seniorenresidenz Schlossblick in Altenburg hätten mit dem jetzigen Winterwetter bisher keine Probleme gehabt, sagte eine Mitarbeiterin. Nicht zuletzt weil auch in dieser Einrichtung bei niedrigen Temperaturen und Schnee die Bewohner lieber drinnen blieben. Im Winter würden die wenigsten gern rausgehen. Das größere Risiko sei im Sommer. Denn dann müssen die Mitarbeiter aufpassen, dass ihre Bewohner sich nicht zu lange in die pralle Sonne setzen.

Von Jörg Reuter und Natalie Rippich

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