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Altenburg Gelungener Trainingsauftakt für Aufbau-Handballerinnen
Region Altenburg Gelungener Trainingsauftakt für Aufbau-Handballerinnen
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19:04 30.07.2012

Von Lutz Pfefferkorn

Drei Stunden dauerten die Körpervermessungen und Maximalkrafttests. "Ein ganz schöner Hammer zum Saisonauftakt", war von einer der Spielerinnen zwischen Gerätewechsel und Trinkflasche zu vernehmen.

Wenn auch mit Anne Große (Fußbruch), Jana Foksova (Verletzung am Knie), Carolin Konrad und Anja Friedrich (Kreuzbandrisse) sowie Stefanie Lingk (beruflich) und Franziska Keller (persönliche Gründe) gleich sechs wichtige Spielerinnen der Mannschaft ihre Ambitionen vorerst zurückschrauben müssen, starteten alle anderen elf Spielerinnen konzentriert in die Testreihe. Am Ende zeigten sich die Trainer mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Alle Akteurinnen sollten nun mit ihren Stärken und Schwächen vertraut sein und mit individuell erstellten Trainingsplänen in der Lage sein, gezielt Schwerpunkte in der Vorbereitung zu setzen.

"Der Anfang ist damit gemacht, hoffen wir, von weiterem Verletzungspech verschont zu bleiben, dann kann sich die Mannschaft und unser Publikum sicher auf eine tolle Saison freuen", resümierte Trainer Michael Zita mit Blick auf den ersten Saisonhöhepunkt, das DHB-Pokalspiel am 9. September, 16 Uhr, gegen den VfL Wolfsburg.

Und so stand am vergangenen Wochenende auch gleich noch eine zweite Trainingseinheit auf dem Plan, eine gemeinsame Trainingseinheit mit den Frauen des SC Markranstädt mit anschließendem Härtetest über 80 Spielminuten.

Mit Konrad, Friedrich und Große fehlten zwar weiter die verletzten Spielerinnen, es machte aber allen sichtlich Spaß, nach der handballfreien Zeit endlich wieder auf dem Parkett zu stehen. Aufbau entschied den Test am Ende für sich.

Für Altenburg wird es die dritte Saison in der Mitteldeutschen Handball Liga (MHV). Der Blick auf die abgelaufene Spielzeit lässt Grund, optimistisch zu sein. Der "Kracher" schlechthin gelang den Aufbau-Verantwortlichen mit der Verpflichtung des Handballflohs Vivien Walzel aus Halle-Neustadt. Mit ihrer umgänglichen Art, dem ungeheuren Antritt sowie einer fast perfekten Abschlussquote avancierte sie in der letzten Saison schnell zum Altenburger Publikumsliebling. Dennoch, in die Phalanx der großen Teams der Liga aus Rödertal, Marienberg und Salzland einzubrechen, gelang den Skatstädtern nicht, auch wenn es einige Male ziemlich eng zuging. Am Ende fehlten zum zweiten Tabellenrang ganze vier Punkte. Die wenigen Schwächen der Mannschaft lagen über die Saison hinweg im Offensivbereich und da vor allem auf der rechten Angriffsseite, wo sich zu wenig Alternativen anboten.

Nach dem positiven Fazit warf Trainer Michael Zita nach dem abschließenden Spieltag bereits den Blick nach vorne. "Das Wichtigste an einer bevorstehenden Saison ist die Vorbereitung darauf", lautete sein Motto.

"Die weitere Planung sieht natürlich viele Trainingseinheiten im Grundlagenbereich vor, aber auch der Handball wird nicht zu kurz kommen", so Zita. "Mir ist es wichtig, dass die Mädchen in der Saisonvorbereitung nie den Kontakt zum Ball verlieren. Sehr viele technische Fertigkeiten stabilisieren sich nur über hohe Wiederholungszahlen."

Insgesamt zwölf Testspiele sowie ein Trainingslager beinhaltet die Vorbereitung der Aufbau-Damen. Richtig ernst wird es am ersten September-Wochenende, wenn der Altenburger Wenzel-Pokal stattfindet. Neben der regulären Teilnahme am Samstagvormittag spielen die Frauen parallel am Nachmittag und Sonntagmorgen noch ein Leistungsturnier gegen die Dritt- und Viertligisten aus Erfurt, Rödertal, Salzland und Görlitz. Eine Woche später steht schließlich die erste Standortbestimmung auf dem Plan, wenn man als Thüringer Pokalsieger in der ersten Runde des DHB-Pokals im Goldenen Pflug das Team des VfL Wolfsburg zu Gast hat. Eine Woche später steht der Saisonauftakt an, als Erstes daheim gegen Niederndodeleben.

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