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Gemeinsam stark: Die Kandidaten der OVZ-Sportlerwahl in Kurzporträts

Gemeinsam stark: Die Kandidaten der OVZ-Sportlerwahl in Kurzporträts

Anlässlich der 21. Sportlerumfrage suchen Osterländer Volkszeitung und Kreissportbund derzeit wieder die Sportler und Mannschaften des Jahres.

Altenburg.

 

 

 

 

 

spielen erst seit drei Jahren Radball, sind aber thüringenweit schon die erfolgreichste Mannschaft in ihrer Altersklasse. Aufmerksam geworden durch ihre Grundschule in Ehrenberg, schnupperten der elfjährige Florus aus Rositz und der zwölfjährige Maximilian aus Altenburg im Januar 2009 in das Radball-Training hinein. Nach einigen Einheiten war klar: Beide passen zusammen und haben großes Potenzial. Bereits 2010 wurden sie Vize-Landesmeister. Doch ihr Ziel war das oberste Treppchen, und mit viel Ehrgeiz und Disziplin konnten sie ihren Traum vergangenes Jahr verwirklichen. Ohne Punktverlust holten sie 2011 den Titel und setzten als Landespokalsieger noch einen drauf. Mit ihrem Sieg qualifizierten sie sich zudem für das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft, verfehlten den Einzug in die nächste Runde nur um wenige Punkte. Auch in der Oberliga Thüringen der

war das Duo vom

vergangene Saison nicht zu schlagen. In 20 Spielen konnten sie jedes Mal jubeln. "Die beiden geben sich sehr große Mühe, stehen hinter ihrem Sport und sind auch dementsprechend erfolgreich", sagt Trainer Dieter Rademann. Mittlerweile haben beide aufgrund des Altersunterschiedes von einem Jahr neue Partner und spielen in verschiedenen Altersklassen.

 

Einzeln sind die drei Karate-Mädels schon sehr erfolgreich, doch zusammen räumen sie reihenweise Medaillen ab. Das Mädchen-Team des Vereins

besteht aus

,

und

. Die neunjährige Hannah aus Prößdorf trat dem Verein vor sechs Jahren bei. Zunächst nahm sie am Kindersport teil, ehe sie sich auf Karate spezialisierte. Tina wohnt in Zipsendorf und zählt ebenfalls neun Lenze. Sie fing jedoch erst vor drei Jahren an. Die Dritte im Bunde ist die achtjährige Talina aus Meuselwitz, die nicht nur mit der Mannschaft, sondern auch als Nachwuchssportlerin nominiert ist. Gemeinsam trat das Trio im vergangenen Jahr bei zahlreichen Wettkämpfen an und sahnte ab. So holte man sich Gold beim Leipzig-Cup, Silber und Bronze bei den offenen Sachsen-Anhalt-Meisterschaften, zweimal Silber und einmal Bronze beim Wartburg-Pokal, und schließlich stiegen sie auch beim Asahi-Cup in Königsee aufs Treppchen und nahmen eine silberne und eine bronzene Medaille mit nach Hause. Die drei Mädchen trainieren dreimal pro Woche. Und das hat sich ausgezahlt. Hannah wurde in der Einzeldisziplin Kata und Talina und Tina wurden im Kumite in den Landeskader aufgenommen.

 

Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte hat sich im vergangenen Jahr mit den

eine Nachwuchsmannschaft des

einen Landesmeistertitel gesichert. Aus einem Herzschlagfinale gingen sie als strahlender Sieger hervor. Notwendig war dafür zunächst der Ostthüringer Meistertitel, den die jungen Damen von Trainer Karsten Knöfler ohne Punktverlust einheimsten. Mit vier Punkten Vorsprung ging es in die Finalrunde, die aber durch die Auswärtsniederlagen bei den beiden härtesten Verfolgern schnell wieder aufgebraucht waren. So musste die Entscheidung schließlich in eigener Halle fallen, in der die Mädels unter den Augen ihrer Verwandten und Fans schon des Öfteren über sich hinausgewachsen waren. Zunächst besiegte das Team Mühlhausen, wodurch es gegen Nordhausen zu einem Endspiel kam, das der LSV noch dazu mit drei Toren Unterschied gewinnen musste. Und genau das taten sie mit dem 21:18-Erfolg auch und lösten eine Euphoriewelle sondersgleichen im Handballdorf aus. Als entscheidend aber sollte sich erweisen, dass die LSV-Mädels die gesamte Saison als verschworene Gemeinschaft auftraten, wenn auch Torfrau Maria Hartmann und Landesauswahl-Spielerin Laura Amtsberg mit ihren überdurchschnittlichen Leistungen noch herausragten.

 

Die

gehören zu den Aushängeschildern der

. In der Saison 2010/11 spielte das Team unter dem Trainerduo Detlef Vollak/Klaus-Peter Neukirch in der Kreisliga äußerst erfolgreich. Dabei gewann die neu formierte Mannschaft nicht nur den Kreismeistertitel, sondern auch die Hallenkreismeisterschaft. Besonders auf dem Feld steigerte man sich enorm. Immerhin musste vom Klein- auf Großfeld umgestellt werden. Taktische Änderungen, längere Laufwege und vor allem der robustere Spielstil wurden glänzend umgesetzt. In den Punkt- und Pokalspielen dominierten die Skatstädter, hatten nur im ZFC II einen ernsthaften Kontrahenten, gegen den das Team auch im ersten Spiel verlor. Dann aber gab es nur noch Siege. Auch bei der Hallenkreismeisterschaft war das Team nicht zu schlagen. Verlustpunktfrei holte die SG Motor/Aufbau den Titel. Vor allem im technischen und spielerischen Bereich überzeugte die Mannschaft. In dieser Saison spielt das Team deshalb verdient in der Landesklasse. Auch die Anpassung an das schnellere, technisch anspruchsvollere Spiel gelang bestens. So stehen die C-Junioren nach der Hinrunde auf einem hervorragenden zweiten Platz in der Landesklasse.

 

Im Degenfechten sind sie ein eingespieltes Team:

,

und

stehen für ihren

schon seit geraumer Zeit in Mannschaftsentscheidungen auf der Planche. Im vergangenen Jahr verteidigten sie ihren Landesmeistertitel. "Was unser erklärtes Ziel war", sagt Darius Mertlik. Auch mit der leichteren Waffe, dem Florett, war das Trio erfolgreich: Da holte man im Freistaat die Bronzemedaille. "Aber Degenfechten liegt uns mehr", meint das Trio unisono. Ein- bis zweimal pro Woche steht auch ein entsprechendes Teamtraining auf dem Programm. Denn sozusagen nebenher sind alle drei auch noch als Einzelkämpfer sehr erfolgreich unterwegs. "Aber die Mannschaftsstarts machen uns einen Riesenspaß", ergänzt Cornelius Petersen, der wie seine Teamkollegen 13 Jahre jung ist. "Zwei Jahre ist die Truppe bei Wettkämpfen dabei", konkretisiert Trainer Ingolf Katzsch. Potenzial ist reichlich vorhanden. Denn alle drei führen die Thüringer Ranglisten an oder rangieren weit vorne. "Und läuft es für einen mal nicht so gut, dann versucht er, den drohenden Schaden so gering wie möglich zu halten, damit die anderen noch in die Bresche springen können", sagt Katzsch und sieht darin echtes Team-Play.

haeg/mp/L.P./R.W./jw

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