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Altenburg Gemeinschaftsprojekt abgeschlossen
Region Altenburg Gemeinschaftsprojekt abgeschlossen
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20:05 11.07.2014
Lars Merten (2.v.l.), Bauunternehmer Lutz Langhardt, Michele Sojka, Hendrik Läbe und Planer Uwe Doje geben die Straße frei. Quelle: Mario Jahn

Gegen 13 Uhr durchschnitten Michaele Sojka (die Linke), Hendrik Läbe (SPD), Lars Merten sowie Vertreter der Baufirmen symbolisch das Absperrband und beendeten damit eine, wie Bürgermeister Läbe meinte, unendliche Geschichte.

Die Verbindung zwischen den Dörfern Kotteritz und Paditz war seit April 2012 für den Straßenverkehr voll gesperrt. Auf einer Länge von 130 Metern wurde die Kreisstraße 205 grundhaft ausgebaut. Beteiligt daran waren der Landkreis, dem die Straße gehört, die Gemeinde Nobitz, die für Gehweg und Straßenbeleuchtung zuständig ist, und der ZAL, außerdem war auch die Deutsche Bahn im Boot, die zeitgleich die Gleise sowie die Eisenbahnbrücke erneuert hat.

Frei nach dem Sprichwort viele Köche verderben den Brei, hat im Fall des Straßenbaus die Vielzahl der Beteiligten dazu geführt, dass die geplante Bauzeit sich über mehr als zwei Jahre erstreckt hat. Aber auch die Flut von 2013 hat die Arbeiten behindert. Vor allem jedoch sei die Koordination mit der Deutschen Bahn nicht einfach gewesen. "Durch Probleme beim Neubau der Bahnbrücke und des Hochwassers hatte sich die Baufreiheit für den Straßen- und Gehwegbau immer wieder weiter verzögert", erklärte das Landratsamt in diesem Zusammenhang. Auch Bürgermeister Hendrik Läbe meinte dazu süffisant: "Mit der Bahn zusammenarbeiten, das muss nicht immer sein."

Im Dezember 2013 gab es dann schließlich grünes Licht, sodass die Ausschreibung und Vergabe durchgeführt werden konnte. Jedoch führten ein fehlender Bachübergang des Schienenkörpers sowie die von Seiten der Bahn für ungültig erklärte Erlaubnis für die Leitungsverlegungen unter dem Brückenbauwerk zu erneuten, kurzen Verzögerungen nach der Auftragsvergabe für die Bauleistungen."Alles in allem war es eine schwere Geburt", fasste Landrätin Michaele Sojka zusammen.

Seit gestern gehören alle Schwierigkeiten aber der Vergangenheit an. Und die Bürger könnten nun auch die Straße in Kotteritz nutzen, die von der Gemeinde schon vor zwei Jahren saniert wurde. "Das ist eine wichtige Trasse für Nobitz, weil es die kürzeste Verbindung zwischen den beiden Verwaltungssitzen ist. Ich selbst werde hier täglich mehrfach lang fahren", so Läbe. Zudem können jetzt die Landwirte mit ihrer Technik wieder die Pleißewiesen erreichen. Dafür wurde die Durchfahrtshöhe der Eisenbahnunterführung auf 4,50 Meter ausgebaut.

Wichtig ist die Freigabe der Trasse von Kotteritz nach Mockern aber auch, weil in etwa zwei Wochen bis Weihnachten die B 180 um die Bahnbrücke in Münsa voll gesperrt sein wird. Grund dafür ist die Vergrößerung des Bahnbrücken-Durchlasses. Dafür wird die Fahrbahn um einen halben Meter gesenkt.

Jörg Reuter

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