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Altenburg Gewerbegebiet im Wandel
Region Altenburg Gewerbegebiet im Wandel
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20:20 19.02.2014
Ohne den einstigen runden Imbisspavillon wirkt der Innenhof freundlicher und aufgeräumter. Fotos: Mario Jahn Quelle: Mario Jahn

Damit verschwindet der schmuddelige Eindruck, den die Einkaufsmeile in letzter Zeit hatte.

Wer von Altenburg nach Nobitz fährt, kann den kleinen Einkaufspark nicht übersehen. Ein großes Supermarkt-Logo will Kunden anlocken, ebenso die Fahnen eines Schuhhändlers. Doch verblichene und bröckelnde Farbe an der Straßenseite wirken nicht besonders einladend. "Es ist geplant, dass alles neu gestrichen wird. Wann, weiß ich aber nicht", sagt der Nobitzer Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD) und verweist darauf, dass die Flächen nicht der Gemeinde, sondern einem Investor gehören.

Doch es ist in den zurückliegenden Wochen bereits einiges verändert worden. Was dieser Tage besonders auffällt, ist der rot-gelbe Komplex, in den das Einrichtungshaus Poco eingezogen ist und dort rund 36 Arbeitsplätze schafft. "Eröffnung ist am 3. März", sagt Thomas Horschler, Pressesprecher des Unternehmens. In den vergangenen Wochen sei das frühere Möbelgeschäft komplett auf den Kopf gestellt worden. Kleinere Renovierungen waren nötig und natürlich musste alles auf das Design des neuen Mieters umgestellt werden. Dazu gehörte auch ein frisch gestrichener Gebäudeteil. Und erst gestern montierten Arbeiter die Wegweiser zum neuen Poco-Markt. "Aber fertig sind wir natürlich noch nicht, umgebaut wird immer bis zur letzten Minute", sagt Horschler.

Handwerker sind aber nicht nur mit der Neueröffnung beschäftigt. Auch im Innenhof lärmt ein Presslufthammer. Dort werden die letzten Reste des ehemaligen runden Imbiss-Pavillons abgerissen. Dieser bot leer stehend in seinen letzten Tagen auch keinen schönen Anblick und unterstrich den maroden Eindruck. "Das ist aber nicht der einzige Rückbau. Wir verkleinern zudem die Verkaufsflächen im Gewerbegebiet. Der Gebäudeabschnitt, in dem früher Schlecker und der Blumenladen waren, kommt weg. Das ist mit dem Eigentümer so abgesprochen", informiert Läbe auf Nachfrage.

Ansonsten ist der Komplex bei Gewerbetreibenden und Bürgern beliebt. Hier finden sich neben dem Supermarkt zwei Schuhgeschäfte, ein Reisebüro, ein Friseur, eine Apotheke, ein Bekleidungsdiscounter und ein bekannter Lebensmittelhändler.

Leerstand gibt es derzeit nur in den Gebäuden, die abgerissen werden sollen. "Ich komme aus Oberwiera. Wenn ich meinen Sohn in Altenburg besuche, kaufe ich hier manchmal ein", erzählt Siegrid Jackisch. Während die 70-Jährige ihre Einkäufe verstaut, schlendern Annelies und Harry Seifarth Richtung Ladenzeile. "Wir kommen zwar selten, aber wenn wir mal aus Altenburg raus müssen, fahren wir hier einkaufen", meint die Seniorin und schaut neugierig auf den neuen rot-gelben Wegweiser.

Jörg Reuter

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