Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Gewinner des Altenburger Blumenschmuck-Wettbewerbs ausgezeichnet
Region Altenburg Gewinner des Altenburger Blumenschmuck-Wettbewerbs ausgezeichnet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:26 03.12.2015
Haben ein Händchen für Pflanzen: Ursula Neyer, Eleonore Blieher, Helga Heinig, Harald Ebert und Michael Hupfer (v.l.).  Quelle: Mario Jahn
Anzeige
Altenburg

 Sie schmücken ihren Balkon mit Blütenpracht, widmen sich mit Hingabe ihren Beeten im Vorgarten und schaffen kleine grüne Oasen in Altenburg – für ihren grünen Daumen sind jetzt sieben Altenburger beim Blumenschmuck-Wettbewerb ausgezeichnet worden. Bereits zum 25. Mal hatte der Heimatverein Vorschläge für preisverdächtige Garten- und Balkonbepflanzungen gesammelt, um die schönsten für ihren Einsatz zu belohnen. „Das soll auch eine Motivation sein, im nächsten Jahr wieder seinen Balkon oder Vorgarten zu gestalten“, sagte Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) bei der Preisverleihung.

Diesen Anreiz braucht Michael Hupfer, der sich in der Kategorie der Vorgärten vor Helga Heinig und Andreas Meyer den ersten Platz sicherte, zwar nicht, aber über die Auszeichnung freute sich der Altenburger sichtlich. „So im Schnitt bin ich jeden Tag zwei Stunden im Garten beschäftigt“, erzählte der Gewinner und betonte, dass die ganze Familie bei der Gestaltung des Kleinods mithelfe. „Uns macht die Gartenarbeit einfach Spaß.“ Genau diese Liebe sei notwendig, damit die Pflanzen auch richtig gedeihen.

In der Kategorie Fenster und Balkone hatte Jürgen Pohle die Nase vorn: Das Haus des Internisten in der Wettiner Straße 22 ist jedes Jahr wieder in Hingucker. Den zweiten Platz belegten Eleonore Blieher und Ursula Neyer vor Sabine und Harald Ebert. Für das Haus des Ehepaares am Kornmarkt gilt dasselbe wie für Jürgen Pohles Gebäude: Jahr für Jahr eine Augenweide. „Einen Tipp für alle, die keinen grünen Daumen haben, gibt es eigentlich nicht. Man muss einfach mit Liebe dabei sein“, sagte Neyer und ihre Nachbarin Eleonore Blieher ergänzte: „Es kommt immer auch auf das Wetter an, ob die Pflanzen richtig schön blühen.“

Insgesamt wählte die Jury dieses Jahr aus 45 Vorschlägen aus, wie im Vorjahr auch gingen die Mitglieder des Heimatvereins dafür auf einem Stadtspaziergang auf die Suche nach schönen, grünen Ecken in der Skatstadt. Neben der Motivation für private Personen, ihren Garten oder die Hausfassade mit Blumen und Pflanzen zu gestalten, hat der Wettbewerb für Heimatvereins-Vorsitzenden Albrecht Lippold aber noch ein anderes Ziel: „Dadurch werden auch Geschäftsleute animiert, sich um das Grün zu kümmern.“ Wer sich die Vorschläge und Gewinner ansehen möchte: Bis 19. Februar hängen in der Rathaus-Galerie Fotos der Gärten, Fenster und Balkone.

Von Jenifer Hochhaus

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit mehr als zehn Jahren läuft die Sanierung des denkmalgeschützten Quellenhofes in Garbisdorf. In dieser Zeit sind mehr als 2,3 Millionen Euro in die Gebäude geflossen. Der Eigenanteil der Gemeinde Göpfersdorf liegt mittlerweile bei 700.000 Euro. Die Hälfte davon stammt aus Spenden.

01.12.2015

Wann ein stationäres Hospiz in Altenburg eröffnet werden kann, steht auch nach acht Jahren ehrenamtlichen Engagements in den Sternen. Der Altenburger Hospizverein St. Elisabeth sucht weiter nach einem geeigneten Gebäude – und muss dabei Rückschläge verkraften.

04.12.2015

Nobitz beteiligt sich an einem Hochwasserschutzkonzept für den Gerstenbach, die Blaue Flut und den Kleinen Jordan. Allerdings machen nur fünf der 19 Anlieger-Gemeinden mit. Kritik übten Gemeinderäte und Bürgermeister an der Gemeinde Starkenberg, die sich ebenfalls nicht beteiligt, obwohl ein Großteil des Uferbereichs auf ihrer Gemarkung liegt.

03.12.2015
Anzeige