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Altenburg „Glitzerelfen“ verzaubern Sommerfest an Meuselwitzer Senioren-WG
Region Altenburg „Glitzerelfen“ verzaubern Sommerfest an Meuselwitzer Senioren-WG
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18:07 28.08.2017
Mit einer sympathischen Tanzeinlage begeisterten die „Glitzerelfen“ des FSV Meuselwitz beim Sommerfest an der örtlichen Senioren-WG. Quelle: Foto: Mario Jahn
Meuselwitz

Viel Trubel herrschte am Sonnabend auf dem Gelände der Seniorenwohngemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Penkwitzer Weg in Meuselwitz. Gemeinsam mit den Bewohnern feierten zahlreiche Besucher ein großes Sommerfest mit buntem Programm.

„Zur Spitzenzeit waren sicherlich um die 200 Gäste vor Ort“, freut sich entsprechend auch Dagmar Lukas, Leiterin der Einrichtung, über den überwältigenden Zuspruch. Gerade vor dem Hintergrund, dass sie und ihr Team mit der Veranstaltung eine Premiere feierten, sei alles völlig reibungslos und zufriedenstellend abgelaufen, berichtet sie.

Erwartungsgemäß besonders gut angekommen sei der Auftritt der „Glitzerelfen“ des FSV Meuselwitz. Die kleinen Tänzer sorgten für kräftigen Beifall bei den Besuchern. Wenig verwunderlich, wie Lukas augenzwinkernd erklärt: „Es ist für ältere Menschen immer schön, wenn sie auf junge Leute oder Kinder treffen.“ Abgerundet wurde das Programm mit Einlagen von Zauberer Gerd, Saxophonspieler Marcel Große und Alleinunterhalter Uwe Sporbert.

Selbstverständlich wurde im Rahmen der Veranstaltung auch über die Angebote der seit März im Betrieb befindlichen Einrichtung informiert. Neben der seit April in den Räumlichkeiten beheimateten Tagespflege „Lebenserfahrung“ und dem häuslichen Pflegedienst „Alltagsengel“ war es insbesondere das besondere Konzept der Wohnanlage, das die Gäste interessierte.

Denn in der Einrichtung leben die betagten Bewohner – wie viele junge Leute auch – nicht in Einzelzimmern, sondern in Wohngemeinschaften zusammen. Insgesamt vier Wohngruppen mit je zwölf Bewohnern sind vorgesehen. Jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Bad. Küche und Wohnzimmer werden hingegen gemeinsam genutzt.

Ein Konzept, das ankommt, so Dagmar Lukas. Die Bewohner zeigten sich zufrieden, statt Eigenbrötlerei stünde gegenseitige Unterstützung im Vordergrund. Das schlägt sich auch in der Nachfrage nieder – allerdings noch nicht in dem Umfang, wie zunächst erhofft. „Unsere zweite WG ist fast voll belegt, die dritte können wir wohl auch bald eröffnen“, kann sie vermelden. Der ursprüngliche Plan, bis Ende des Jahres ausgelastet zu sein, werde indes wohl nicht umsetzbar sein, so Lukas.

Vermutlich wüssten immer noch nicht genug Interessenten, welches Konzept konkret in ihrem Haus verfolgt wird, vermutet auch Lutz Dittel, Geschäftsführer der Awo im Landkreis. Man sei eben kein herkömmliches Pflegeheim, richte sich gezielt an Menschen, die zwar nicht mehr allein wohnen können, aber auch noch nicht auf die umfangreiche Pflege eines Heimes angewiesen seien.

Dennoch, so Dittel, „sind wir sicher, dass bis zum Frühjahr alle Plätze belegt sind.“ Immerhin, so betont er, seien schließlich 48 Zimmer zu besetzen – und das brauche seine Zeit. Aufklären wolle man die Interessenten trotzdem weiter: Über eine entsprechende Aktion im Herbst werde bereits nachgedacht.

Von Bastian Fischer

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