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Altenburg Göhren feiert – auch dank vieler Spender
Region Altenburg Göhren feiert – auch dank vieler Spender
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04:40 26.06.2017
Flauschiger Hauptpreis: Susan Bauer und Bürgermeister Frank Eichhorn zeigen den Riesenteddy, der beim Baumelschub zu gewinnen war. Quelle: Jens Paul Taubert
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Göhren

Trubel herrschte am Wochenende auf dem Festplatz gleich hinter der Gaststätte „Kleiner Jordan“ in Göhren. Dort stieg das traditionelle Dorf- und Kinderfest mit einem umfangreichen Programm für jedes Alter und mit Musik, Sport sowie Unterhaltung.

Großen Raum nahmen dabei die Attraktionen für die Kinder ein: Sie konnten sich bei einer Reitschule selber ausprobieren, sich schminken lassen, am Glücksrad drehen, auf einer Hüpfburg toben oder beim Baumelschub um die besten Ergebnisse kämpfen. „Gerade beim Baumelschub ging es bis in den Sonntag noch hoch her. Immerhin lockte als Hauptgewinn ein übergroßer Teddy“, so Bürgermeister Frank Eichhorn.

Sportlich regierte am Samstag König Fußball: Beim traditionellen Vergleich von Freizeitteams behielten bei den Herren die Sportfreunde Niederfrohna sowie bei der Jugend das Freizeitzentrum Göhren die Nase vorn.

„Mit der Resonanz waren wir am Sonnabendnachmittag sehr zufrieden. Abends, als es im Zelt eine Disko gab, hätten es ein paar mehr Leute sein können, was aber sicher auch der Tatsache geschuldet war, dass rundherum überall Feste stattfanden“, so das Gemeindeoberhaupt.

Und auch am Sonntag ging es auf der Wiese noch hoch her: Höhepunkt war dabei zweifelsfrei ein Auftritt der Vollmershainer Schalmeien, die hierzulande zahlreiche Fans haben.

„Alles war nur dank zahlreicher Helfer möglich. Allein auf dem Festgelände hatten wir um die 80 Helfer rund um Roberto Bauer, unseren ehemaligen Bürgermeister, der sich hier wieder voll hineingekniet hat“, dankte Eichhorn allen. Gleiches gilt auch den zahlreichen Sponsoren, die mit ihrer Spende erst den finanziellen Grundstock für das Fest gelegt haben. Der war nach dem Fund und der Entsorgung der Umweltaltlast direkt neben dem Gasthof völlig aufgebraucht, als tonnenweise vermutlich mit Benzin oder Öl kontaminiertes Erdreich ausgehoben und entsorgt werden musste.

Am Wochenende war davon nichts mehr zu spüren. „Die Baustelle, die hier noch vor kurzer Zeit war, ist komplett verschwunden“, freut sich das Gemeindeoberhaupt.

Von Jörg Wolf

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