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Altenburg Gonschorek beherrscht Schach-Szene - Altenburger bei Stadtmeisterschaft chancenlos
Region Altenburg Gonschorek beherrscht Schach-Szene - Altenburger bei Stadtmeisterschaft chancenlos
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19:49 03.07.2014
Die Sieger der Altenburger Stadtmeisterschaft im Schach: Obwohl der Zweite Jens Schmidt (l.) und der Dritte Andreas Eicke (r.) Wolfgang Gonschorek nicht ernsthaft gefährden konnten, freuen sie sich. Quelle: privat

In neun Monaten wurden der Schachkönig und die besten Platzierungen auf den 64 Feldern gesucht und gefunden. Die 28 Teilnehmer zeigten über diesen langen Zeitraum in vielen brisanten Duellen Kampfgeist, Können und Disziplin. Keiner hatte etwas zu verschenken und so kam es zu unerwarteten Ergebnissen, durch die mancher Favorit Federn lassen musste.

Doch einer thront über allen Konkurrenten. Und dies bewies er auch in der letzten Runde, in der er durchaus erwartet Lothar Kussauer das Nachsehen gab. Als Titelverteidiger angetreten, wurde der Wahl-Frohburger Wolfgang Gonschorek ungeschlagen Altenburgs Stadtmeister. Und Gonschoreks Bilanz liest sich eindrucksvoll: Aus neun Runden nahm er neun Siege mit.

Die Plätze zwei bis vier waren dafür fest in Meuselwitzer Hand. Andreas Eicke (7 Punkte) als Vize-Meister bezwang in einer sehenswerten Partie Jörg Bischoff. Jens Schmidt (6,5) schaffte mit einem Remis gegen seinen Vereinskameraden Torsten Kohl (6), der undankbarer Vierter wurde, den Sprung aufs Treppchen. Bester Altenburger wurde Manfred Pfau (5,5), der den fünften Tabellenplatz durch einen Sieg über Günter Funk erkämpfte.

Clemens Blumenthal (5) wurde bester Nachwuchsspieler von acht angetretenen Jugendlichen und holte mit feinen Leistungen den sechsten Platz vor dem punktgleichen Frohburger Juri Bondarew. Ebenfalls fünf Punkte und Platz acht schaffte Michael Bellmann. Ihm folgte Dietmar Weidauer auf dem neunten Rang mit gleicher Punktzahl. Einen Top-Ten-Platz erkämpfte im wahrsten Sinne des Wortes Lothar Kussauer als Zehnter, der sich in dieses Turnier hineinsteigerte.

Um den Pokal des neun Runden dauernden Roland-Heinig-Gedächtnisturniers im Blitzschach (Bedenkzeit je fünf Minuten), das traditionell im Anschluss an die Siegerehrung stattfindet, bewarben sich nicht weniger als 18 Spieler. Am Ende hatte auch hier Wolfgang Gonschorek mit sieben Punkten, wenn auch nur ganz knapp, die Nase vor dem punktgleichen Johannes Naundorf vorn. Hier gab die bessere Buchholzwertung den Ausschlag. Andreas Eicke belegte mit 6,5 Punkten den dritten Rang vor dem Frohburger Max Willner (6 Punkte).

Die Ränge fünf bis sieben erkämpften punktgleich mit je fünf Zählern Joachim Haase, Manfred Pfau und Felix Kühnast. Dominic Großmann und Hubert Krause holten auf den Plätzen acht und neun noch 4,5 Punkte. Clemens Blumenthal kam mit vier Zählern noch als Zehnter ein.

Manfred Pfau

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