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Altenburg Große Party an der Altenburger Martin-Luther-Schule
Region Altenburg Große Party an der Altenburger Martin-Luther-Schule
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00:18 25.05.2017
Schule wie damals: Katrin Löbe (r.) zeigt neugierigen Besuchern in einer kleinen Ausstellung Lernutensilien aus verschiedenen Zeiträumen. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Auf eine wechselvolle Geschichte blickt die Martin-Luther-Schule in Altenburg zurück. Einst als Mädchenschule gegründet, ist sie heute Grundschule mit 200 Kindern. Dass ihre Schulzeit und auch ihre Zeit als Pädagoge in den ehrwürdigen Mauern nicht völlig in Vergessenheit geraten ist, beweisen am vergangenen Sonnabend die zahlreichen ehemaligen Angestellten und Schüler, die die Feier zum 125. Gebutstag der Martin-Luther-Schule besuchen.

In den Räumen präsentiert sich die „Schule im Wandel der Zeit“, und auch bei der Festveranstaltung zu Beginn des freudigen Tages reist die Tanztheatergruppe mit den Zuschauern durch die Zeit. Vom Schulunterricht von heute zurück in die Zeit, als Mädchen und Jungen noch in getrennten Klassen unterrichtet wurden. Und auch ein Blick in die Jahre der DDR und ein Gruß der Jungpioniere darf nicht fehlen.

Den ganzen Tag über stehen die Türen der Schule offen für neugierige Besucher. Neben Aufführungen der Tanzgruppe „Energy Diamonds“ und dem Blasorchester Altenburg e. V., das 1966 als Fanfarenzug in der Martin-Luther-Schule gegründet wurde, locken eine Tombola, Hüpfburg und eine Schauvorführung vom Technischen Hilfswerk Altenburg.

„Die Flure sahen zu meiner Zeit genauso aus, nur in einer anderen Farbe“, erinnert sich eine ehemalige Schülerin – heute eine ältere Dame. „Beim 75. Schuljubiläum habe ich meinen Mann kennengelernt“, erinnert sich eine andere. Das war 1967.

„Etwa 40 ehemalige Kollegen und Schüler sind bei der Veranstaltung dabei gewesen“, schätzte Rektor Steffen Naindorf, der seit elf Jahren an der Spitze des Kollegiums steht. „Wir sind mit dem Festtag rundum zufrieden und freuen uns, dass so viele Besucher gekommen sind“, sagte er. Einen besonderen Dank sprach er den Sponsoren der Tombola und den engagierten Eltern aus. „Von einer einsatzbereiten Elternschaft lebt das Schulleben.“ Und auch Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) ließ es sich nicht nehmen, bei der Feier ein paar Worte zu sagen. Er versprach, die seit nunmehr 20 Jahren fast ständig laufenden Bauarbeiten würden demnächst einmal ruhen.

Direkt neben der Bildungsstätte gingen die Feierlichkeiten nahtlos weiter. Zum 3. Quartiersfest rund um die Roten Spitzen lud der Förderverein ebendieser. Dort konnten sich die Besucher gegen ein kleines Eintrittsgeld die Ausstellung anschauen, einen archäologischen Rundgang erleben und sich an einem multimedialen Klosterpuzzle versuchen.

„Wir tun natürlich alles dafür, dass es auch in 125 Jahren wieder ein Fest geben kann“, versicherte Rektor Naundorf. Zum Schluss äußerte er noch einen Geburtstagswunsch in Richtung des Schulträgers: Weitere Räume oder gar eine Erweiterung des Schulgebäudes seien nicht verkehrt.

Von Tatjana Kulpa

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