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Altenburg Große Pläne für Meuselwitzer Hainbergsee
Region Altenburg Große Pläne für Meuselwitzer Hainbergsee
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00:18 01.06.2017
Fred Reichel, Lutz Hempel und Thomas Heimbach (v.l.) haben gemeinsam mit Mitstreitern den Förderverein Hainbergsee gegründet. Quelle: Mario Jahn
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Meuselwitz

Es ist einiges los am Montag am Meuselwitzer Hainbergsee. Bei strahlendem Wetter planschen Familien im Wasser, am Badestrand und auf der angrenzenden Wiese sonnen sich die Besucher.

Auch Lutz Hempel ist mit dem Zuspruch zufrieden. „Das zeigt, dass das Angebot hier gut angenommen wird, an den Wochenenden ist es regelmäßig voll.“ Eine Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit der Mitglieder der IG Hainbergsee, die sich seit einigen Jahren rund um das Badegewässer engagieren. Und wenn es nach Hempel und seinen Mitstreitern geht, wird künftig noch einiges auf dem Areal geschehen.

Damit man für kommende Aufgaben auf sicheren Füßen steht, ist aus der IG inzwischen ein Förderverein geworden. Was sich auf einer Versammlung im vergangenen Jahr anbahnte, ist seit knapp drei Wochen auch vom Altenburger Amtsgericht abgesegnet. „Nur die Bestätigung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt steht noch aus, da dürften allerdings keine Probleme auftreten“, ist sich Hempel sicher.

Die neue Organisationsform als Verein biete eine deutlich stabilere Grundlage für die Vorhaben der Mitglieder. Nicht nur sei es einfacher, Spendenquittungen für Sponsoren auszustellen, auch die Chancen auf öffentliche Fördergelder seien nun gestiegen, präzisiert Hempels Vorstandskollege Fred Reichel. „Wir können jetzt auch längerfristig planen.“ Hinzu kommt die Hoffnung, mittelfristig auch wieder mehr finanzielle Hilfe von der Stadt zu erhalten.

Die Liste der Ideen ist lang. Oberste Priorität habe nun ein Strom- und Wasseranschluss für den öffentlichen Strandbereich, erklärt Hempel. „Damit ließe sich auch ein festes Toilettenhäuschen an dieser Stelle realisieren.“ Die bisherigen, durch die Stadt angemieteten mobilen Toiletten würden damit der Vergangenheit angehören. Aufwind dürfte der Plan laut Hempel auch dadurch erhalten, dass der zum Badestrand gehörende Imbiss einen neuen Pächter habe. „So können wir auf breiter Front was bewegen.“

Ebenfalls ins Auge gefasst sei mittelfristig, zusätzlich zu den bereits vorhandenen Sitzbänken und Schutzhäuschen ein öffentlich nutzbares Grillareal am See einzurichten. „Dazu müssen natürlich die entsprechenden Regularien abgeklärt werden“, betont Fred Reichel. Schließlich soll sichergestellt werden, dass von brutzelnden Rostern keine Gefahr für den umliegenden Bewuchs ausgeht.

Irgendwann, so fügt Vorstandsmitglied Thomas Heimbach hinzu, könnte man vielleicht sogar wieder einen Bootsverleih am See ansiedeln. Gemeinsam mit einer vollständigen Ertüchtigung des Rundweges um das Gewässer – wofür derzeit auch Gespräche über einen Ankauf eines Flurstücks von der BVVG durch die Stadt liefen – käme man so der ursprünglichen Nutzung aus DDR-Zeiten wieder ein großes Stück näher.

Von Bastian Fischer

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