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Altenburg Großreinemachen am Prößdorfer See für Wanderer und Badegäste
Region Altenburg Großreinemachen am Prößdorfer See für Wanderer und Badegäste
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08:02 05.05.2018
Am Prößdorfer See werden die letzten Schäden durch Sturmtief Friederike beseitigt - rechtzeitig zum Start der anstehenden Badesaison. Quelle: Bastian Fischer
Lucka/Prößdorf

Kaffee ausschenken, Imbisse zubereiten und ausgeben: Es gab einiges zu tun in der Nacht zu Sonnabend und am frühen Morgen im Luckaer Ortsteil Prößdorf. Knappe 200 Teilnehmer der 7-Seen-Wanderung wurden am Sportplatz nahe dem Prößdorfer See erwartet und sollten von Bürgermeisterin Kathrin Backmann-Eichhorn (parteilos) und freiwilligen Helfern aus der Verwaltung versorgt werden. Viel Obst, aber auch Kuchen, Wiener Würstchen und Bemmen sowie natürlich jede Menge Getränke standen bereit.

Baustelle Wald

Und auch abseits der Verpflegung hatte man sich insbesondere rund um den See in den vergangenen Tagen für die Ankunft der Wanderer mächtig ins Zeug gelegt. „Wir waren vor allem damit beschäftigt, die Wege um den See herzurichten und den Bewuchs zurückzuschneiden“, berichtet Luckas Ordnungsamtsleiter Markus Hipke. Nach wie vor eine große Rolle spielten dabei die von Sturmtief Friederike zu Jahresbeginn hinterlassenen Schäden, die auch im Dreiländereck zu spüren waren.

„Die größten Baustellen waren hier der Prößdorfer Park und der Sportplatz, auch rund um den See und am Badestrand waren wir aktiv“, zählt Hipke auf. Für die ersten Badegäste, die erfahrungsgemäß bis Mitte Mai den Weg gen Prößdorf antreten, sind also keine Einschränkungen zu erwarten.

Müll bleibt Problem

Inzwischen ist der See wieder problemlos erreichbar, nun konzentriert man sich auf das Geschehen abseits der Wege. Dort ist noch einiges zu tun, liegt viel loses Gehölz herum und warten umgestürzte Bäume auf die Säge. „Wir arbeiten diese Stellen jetzt kontinuierlich ab, parallel zu den anderen Aufgaben, wie etwa Grünflächenpflege.“

Während die Arbeiten in Sachen Holz gut voranschreiten, sind den Verantwortlichen andere Entwicklungen ein Dorn im Auge. „Beim Präparieren der Wege für die Wanderung habe ich an vielen Stellen illegale Müllablagerungen entdeckt“, berichtet Markus Hipke. So stapeln sich entlang vieler Wege derzeit noch Müllsäcke, alte Reifen, aber auch Asbestplatten oder häuslicher Unrat.

„Was wir selbst beräumen konnten und durften, haben wir entfernt, alles andere bei der zuständigen Stelle im Landratsamt angezeigt.“ Zügig soll nun Abhilfe geschaffen werden, so Hipke – und hofft, dass nicht direkt neuer Unrat abgeladen wird.

Von Bastian Fischer

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