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Altenburg Grüne Woche 2016: Altenburger Land im Fokus
Region Altenburg Grüne Woche 2016: Altenburger Land im Fokus
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20:52 21.04.2015

Deshalb lud der Wirtschaftsförderer des Landratsamtes, Wolfram Schlegel, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zu einem Treffen und führte zahlreiche weitere Gespräche. Im Ergebnis steht eine ganze Reihe an Ideen, die nun sukzessive auf ihre Umsetzbarkeit geprüft beziehungsweise umgesetzt werden sollen.

"Dass wir bei der Grünen Woche im Fokus stehen, ist eine gute Chance, den Kreis zu präsentieren", sagte Schlegel, der diesmal ein gutes Gefühl hat, die wichtigsten Unternehmen mit ins Boot zu bekommen. "Wir sind auf einem guten Weg und sprechen derzeit mit vielen Firmen." Es sei wichtig, dass Unternehmen wie die Altenburger Destillerie & Liqueurfabrik, die Käserei Altenburger Land oder die Altenburger Brauerei, aber auch Betriebe wie das Obstgut Geier kompakt an einem gemeinsamen Stand auftreten. "Wir wollen nächstes Jahr die Unternehmen mehr in den Fokus rücken. Und wir beginnen jetzt schon, weil eine Menge vorbereitet werden muss." Der Aufwand sei durch die Möglichkeit der Präsentation, die man dem zuständigen Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung zu verdanken hat, deutlich höher als in den Vorjahren.

Insgesamt verständigte sich die 30-köpfige Runde darauf, dass die Maßnahmen "entsprechend der zur Verfügung stehenden Mittel" durchgeführt werden sollen. Abgesehen von den Geldern der jeweiligen Unternehmen, die ihre Präsentation selbst übernehmen müssen, stehen aus dem Regionalbudget für den Grüne-Woche-Auftritt 2016 erneut 20 000 Euro zur Verfügung. Eventuell gibt es auch noch Sponsoren. Konkret bot etwa Christine Büring die Mitarbeit der von ihr geleiteten Altenburger Tourismus-Information (ATI) an, die etwa aus dem Regionalbudget finanziert werden könnte. Des Weiteren will man unter anderem Verkostungen mit regionalen Produkten organisieren, den Maler Anthony Lowe und das Kulturtheater einbinden, ein Maskottchen kreieren und die Produktpräsentationen am gemeinsamen Stand auf das Bühnenprogramm abstimmen sowie Werbematerial drucken.

"Das geht in die richtige Richtung", kommentierte Christine Büring den neuen Ansatz. Die ATI-Geschäftsführerin und IHK-Vizechefin zählte in den vergangenen Jahren zu den schärfsten Kritikern der Berliner Auftritte, weil wichtige Unternehmen und Fachpersonal fehlten und die Auftritte nicht erlebnisorientiert gewesen seien. "Die geplanten Aktionen sind gut und notwendig." Sie habe es auch gut gefunden, dass vorab alle gebeten wurden, sich Gedanken zum Thema zu machen, und es Einzelgespräche gegeben habe. "Aber der Auftritt steht und fällt mit der Beteiligung des produzierenden Gewerbes."

Damit meint die Tourismus-Expertin vor allem die Käserei, die Senf-Fabrik, die Destillerie, aber auch die ATI, das Landratsamt und die Spielkarte gelte es zu integrieren. "Es soll visualisiert werden, was die Marke Altenburger Land ausmacht. Es geht also um eine Mischung aus reichhaltiger Geschichte, leckerem Essen und ruhigem Provinzleben, also Radfahren und Kultur", so Büring. "Das ist das, was der Urlauber aus Berlin will. Wenn wir das vermitteln, wären wir schon sehr weit." Ansonsten wünsche sie sich "richtig gutes Personal. Schließlich soll der Auftritt etwas Besonderes sein."

Thomas Haegeler

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