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Altenburg Grüne Woche 2017: Altenburger Land mischt munter mit
Region Altenburg Grüne Woche 2017: Altenburger Land mischt munter mit
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08:10 17.09.2016
Das Altenburger Land hat mit seiner Präsentation auf der Grünen Woche in diesem Jahr überzeugt und wird auch 2017 wieder stark präsent sein. Quelle: Tom Kleinfeld
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Altenburg

Dass das Altenburger Land in Berlin ein Thema ist, kommt selten vor. Dass der äußerste Zipfel Thüringens Spuren in der Hauptstadt hinterlässt, darf sogar als Novum gelten. Geschehen ist das bei der Grünen Woche. Denn auf der internationalen Verbrauchermesse prägte der hiesige Kreis Anfang des Jahres den Auftritt des Freistaats – und zwar derart, dass man für 2017 Dinge beibehält. So betreibt das Altenburger Land vom 20. bis 29. Januar im Zentrum der Präsentation wieder einen Hofladen, obwohl Schmalkalden-Meinigen den Hut aufhat.

Das freut Wolfram Schlegel. Liefen doch beim Wirtschaftsförderer des Kreises alle Strippen für den Auftritt vor acht Monaten zusammen. „Wir werden auch nächstes Jahr wieder Spielkarten und Münzenprägen anbieten“, sagt Schlegel. „Außerdem lassen wir uns noch etwas für eine besondere Werbung einfallen.“ Eventuell ein Geschenk-Set mit Bier, Spielkarten und einem Prospekt. „Für den Ministerempfang am 20. Januar werden wir auch wieder einen Bus von Altenburg nach Berlin organisieren.“ Den Fahrpreis müssten die Interessenten aber selbst zahlen.

Neben dem Hofladen hat auch der Bauernkuchen eingeschlagen. „Das wollen wir gern wieder machen“, so Schlegel. „Es ist aber ein großer Aufwand, weswegen wir es bisher noch nicht hinkriegen.“ Sicher dabei seien aber erneut die Fleischerei Hartmann aus Göhren mit Mutzbraten und Bratwurst sowie die Altenburger Destillerie- und Liqueurfabrik. Die Käserei Altenburger Land werde wahrscheinlich am Gemeinschaftsstand der Thüringer Molkereien vertreten sein. Fehlen werden die Brauerei, die Senffabrik und das Obstgut Geier.

Während für den Obstbauern der Transportaufwand laut Schlegel zu hoch ist, setzt die Brauerei aus. „Es gibt ein Rotationsprinzip, dass auch andere mal zum Zuge kommen“, bestätigt Brauerei-Chef Bastian Leikeim. Damit widerspricht Leikeim sich jedoch selbst. Hatte er doch im Januar für 2017 eine Teilnahme angekündigt. Die Senffabrik verzichtet aus pragmatischen Gründen. Es habe sich kein optimaler Standplatz gefunden, so Inhaber Karl Jungbeck. Außerdem sei mit Born die Konkurrenz in der Präsentation. „Da ist kein Platz mehr für uns.“

Von Thomas Haegeler

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