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Altenburg Grundschüler in Windischleuba probieren sich in Trick und Schattenspiel
Region Altenburg Grundschüler in Windischleuba probieren sich in Trick und Schattenspiel
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06:00 10.11.2017
Bunte Geister und Feen hatte die Gruppe „Schattenspiel“ für ihre Präsentation beim Medienprojekttag an der Grundschule Windischleuba gestaltet. Quelle: Mario Jahn
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Windischleuba

„Ich habe gelernt, was man alles mit seinen Händen und seinem Körper machen kann, das war schon cool“, erzählte die 9-jährige Ashley stolz. Kurz zuvor konnten sie und die anderen Kinder der Windischleubaer Grundschule das Ergebnis ihrer Arbeit via Video bewundern: Ein Schattenspiel, in dem sie nicht nur selbst als Figuren aufgetreten sind, sondern gleich noch ein liebevoll gestaltetes Märchen geschaffen haben.

Die Videos waren Teil der Ergebnisse eines Projekttages, dem sich die Schüler am Donnerstag widmeten. Unter Federführung der Staatlichen Studienseminare Gera und angeleitet von rund 20 Referendaren aus dem Ostthüringer Raum wagten die Erst- bis Viertklässler erste Schritte in der Medienlandschaft. „Die Kinder konnten sich sowohl in Organisation und Planung üben, aber vor allem ihre Medienkompetenz erweitern“, zeigte sich Schulleiterin Andrea Naumann sichtlich zufrieden – und war erstaunt, was ihre Schützlinge in den dreieinhalb Stunden alles auf die Beine gestellt hatten.

Und das war tatsächlich einiges: Neben dem Schattenspiel konnten die Kinder auch ein eigens gestaltetes Hörspiel zum Thema Glück gestalten, schufen einen Trickfilm, probierten sich im Puppenspiel aus, stellten sich in einem Kurzfilm vor oder zeigten – ebenfalls in Videoform – Lösungswege für alltägliche Konfliktsituationen auf.

Ihr Thema hatten sich die Schüler zuvor selbstständig wählen können. „Wichtig war es, dass die Kinder ihre Vorlieben ausleben können, dadurch haben auch Schüler, die sich sonst teilweise schwer tun, sehr gut mitgearbeitet“, betonte Referendarin Laura Korndörfer, die den Projekttag mit einer entsprechenden Bewerbung nach Windischleuba geholt hatte. In separaten Workshops näherten die Schüler dann unter Anleitung dem jeweiligen Medium an – stets versehen mit spielerischen Aspekten, schließlich sollte der Spaß an der Sache nicht auf der Strecke bleiben. Einfach auch einmal etwas auszuprobieren, war dabei oberste Devise. „Ich weiß jetzt, wie ein Hörspiel entsteht und wie man richtig in ein Mikrofon reden muss, das hat total Spaß gemacht“, teilte etwa die 8-jährige Eileen freudig mit.

Und nicht nur die Kinder konnten im Rahmen des Tages neue Erkenntnisse gewinnen, auch für die teilnehmenden Referendare war’s ein Erfolg. In einer Abschlussrunde mit ihren Fachleitern werteten sie den Tag für sich aus. „Ich werde die Erfahrungen sicher in meinen Unterrichtsalltag einfließen lassen“, unterstrich Korndörfer, die an der Schule Mathe, Deutsch, Heimat- und Sachkunde sowie Sport unterrichtet.

Gleiches gelte für das übrige Kollegium, versicherte Schulleiterin Naumann. Denn während die Schülergruppen an ihren Projekten werkelten, waren auch die Lehrerinnen nicht untätig. Sie nutzten den Tag zur Fortbildung, ließen sich in der Altenburger Wilhelm-Busch-Grundschule in Sachen neue Medien weiterbilden. „Wir würden uns auf jeden Fall eine Wiederholung wünschen“, lautete das Fazit der Schulleiterin.

Von Bastian Fischer

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