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Altenburg Grundwasser verzögert Arbeiten in Rödigen
Region Altenburg Grundwasser verzögert Arbeiten in Rödigen
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00:19 01.07.2017
Das Wirrwarr an Rohren und Leitungen rechts wie links der Baugrube wird benötigt, um den Graben frei von Grundwasser zu halten. Quelle: Jörg Reuter
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Rödigen

„Wir hoffen, dass die Bauarbeiten in Rödigen in diesem Jahr abgeschlossen werden können“, sagt Lödlas Bürgermeister Torsten Weiß (CDU). Seit März sind Bautrupps im Ortsteil Rödigen unterwegs. Im Zuge der Ertüchtigung des Trink- und Abwassernetzes durch den Zweckverband Wasserver- und Abwassserentsorgung Altenburger Land (ZAL) erneuert die Kommune die betroffenen Straßenzüge. Zudem verlegt die Telekom Kabel. Bei den Schachtarbeiten wurde dann jedoch früher als erwartet auf Grundwasser gestoßen. Bevor es weitergehen konnte, musste mittels Pumpen erst die Baustelle trockengelegt werden, was eine kleine Verzögerung bedeutete, so Weiß.

Geplantes Bauende war November. Ob dieser Termin zu halten ist, ist derzeit noch unklar. Fest steht aber, dass bis zum Abschluss der Maßnahme 365 Meter Regenwasserkanal durch den ZAL eingebaut wurden. „Außerdem installieren wir 385 Meter Schmutzwasserkanal, verlegen rund 530 Meter neue Trink- und Abwasserdruckleitungen, ertüchtigen weiter 425 Meter Trinkwasserleitungen und bauen eine Abwasserpumpstation“, nennt Lars Merten, Werkleiter beim ZAL, die Eckdaten. Circa 770 000 Euro investiert der Zweckverband, übrigens ohne Fördermittel, in den Lödlaer Ortsteil.

Die gerade laufenden Arbeiten seien der Start für den zukünftigen Anschluss des Dorfes Lödla an die zentrale Abwasserentsorgung des ZAL, erläutert Weiß und verweist darauf, dass auch die Kommune keine Fördermittel bezieht. Die nötigen 75 000 Euro werden aus der Gemeindekasse gezahlt. Dafür werden neue Borde entlang der Straße gesetzt. „Darüber hinaus sind wir an der Straßendecke beteiligt. Der Graben des ZAL ist zwar fast so breit wie die Fahrbahn, aber eben nur fast so breit. Für das Übrige müssen wir aufkommen, wenn wir eine komplette neue Schwarzdecke wollen“.

Auf eigene Kosten muss die Gemeinde laut Weiß auch die Telefonmasten abbauen. Diese werden nicht mehr benötigt, weil nun Erdkabel verlegt werden. „Das ist aber erst einmal nur fürs normale Telefon. Parallel werden jedoch auch Leerrohre mit eingebracht, damit wir für den Ausbau des Breitbandnetzes später nicht die Straße wieder öffnen müssen.“

Von Jörg Reuter

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